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    Babs & die Boogie-Boys



    Trottoir
    .:
    Ihr propagiert die „Rückkehr der deutschen Schlagerkomödie". Was ist das?

    Babs & die Boogie-Boys

    Deutsche Schlagerkomödien waren in der Kinowelt der Nachkriegsjahrzehnte leichtgewichtige Unterhaltungsfilme mit Musik. Wir benutzen diesen Begriff für unsere Theaterprogramme und machen „komödiantische Zeitreisen ohne verklärende Nostalgie mit deutschen Schlagern" und lassen so in Szenen mit viel Musik die Jahrzehnte im Spiegel ihrer Schlager wieder lebendig werden.

    Trottoir.: Euer Debüt war 1995 mit „Ich will keine Schokolade!". Damit wart Ihr ja nicht die Einzigen, die seinerzeit das Modethema 50er Jahre aufgegriffen haben.

    Babs & die Boogie-Boys

    Wir wollten ganz bewußt ein anderes Konzept entwickeln als z. B. das Schmidt Theater in Hamburg mit „Fifty-Fifty". Unser damaliger Ansatz war, die 50er Jahre in einer unterhaltsamen Verquickung von Schlagerrevue und Theaterabend wieder aufleben zu lassen, mit so viel Authentizität, Witz und Ironie wie möglich. Der Erfolg dieses Konzepts – wir spielen unsere 50er Jahre Show immer noch mit anhaltender Zuschauerbegeisterung – liegt wahrscheinlich in den Geschichten um unsere drei Bühnencharakterere: Babs, das naive Fräuleinwunder, Bernd, der idealen Schwiegersohn und Kurt, der trantütigen Pianist. Das Trio und ihre Musik verändert sich natürlich in den folgenden Programmen entsprechend dem Jahrzehnt.

    Trottoir.: Wobei wir damit schon bei Euren weiteren Produktionen sind. Ihr habt Euch auch den 60er- und 70er Jahren gewidmet.

    Babs & die Boogie-Boys

    Das lag auf der Hand. Wir konnten und wollten nicht für immer nur die 50er spielen. Nach dem Erfolg von „Ich will keine Schokolade" lag es nahe, das nächste Jahrzehnt zu bearbeiten. In „Marmor, Stein und Eisen bricht" feiern wir mit unserem Publikum eine Show zur Mondlandung, mit Hammondorgel, Teflonpfanne sowie allen Schlagern und unverhofften Gästen, die dazugehören. Und wir werden dabei natürlich wieder zu Kindern dieser Epoche: in der Zeit der schrillen Formen und Farben kämpfen wir gegen den Verlust unserer Kleinbürgerlichkeit und für den Erhalt der Salzstange.

    Trottoir.: Ihr hattet zu dieser Zeit Wechsel im Ensemble

    Babs & die Boogie-Boys

    Das war für die Gruppe anfangs nicht einfach. Nicole Marischka wollte sich ausschließlich ihrer Filmkarriere widmen und Enrique Keil zog es zurück ans Theater. Mit Alice Dütsch als „neuer" Babs und Thomas Wißmann als „neuem" Bernd haben wir mit viel Schwung die 50er und 60er Shows überarbeitet und eine neue 70er Jahre Show entwickelt, mit der wir im April 1999 Premiere hatten.

    Trottoir.: Eine Fortsetzung der beiden ersten Produktionen?

    Babs & die Boogie-Boys

    Die 70er-Show  In den Gärten der Zeit" ist wie die beiden anderen Programme ein in sich abgeschlossenes Stück, erzählt aber natürlich wieder die Abenteuer von Bernd, Babs und Kurt, diesmal zwischen Demo und Disco, zwischen Trimm-Dich und Terrorismus. Und für unser Publikum in den Theatern, in denen wir die ersten beiden Shows schon gespielt haben, ist es natürlich spannend zu sehen, wie sich die Drei weiterentwickeln.

    Trottoir.: Was sind Eure Pläne?

    Babs & die Boogie-Boys

    Im Herbst spielen wir hauptsächlich das neue 70er Jahre-Programm, entwickeln aber gleichzeitig ein Weihnachtsprogramm, da die Welt die letzte Weihnacht in diesem Jahrtausend begehen wird und wir Fans von Weihnachtsmusik sind: „Macht hoch die Tür- Babs & die Boogie-Boys singen zur Weihnacht". Um diese und natürlich auch die folgenden Weihnachten würdig zu begehen, verwandeln wir uns in Engelchen Babs, Nikolaus Bernd und Kurt Ruprecht. Wir werden zum ersten Mal auch unserer Maxime „Hauptsache auf Deutsch" untreu und plündern mit Wonne den großen Sack mit Weihnachtsliedern, egal in welcher Sprache: festliche, stimmungsvolle Evergreens, schrill-schräge Christfest-Hits wie auch internationale Melodien zu Heiligen Nacht.

     

    Im übrigen ist es auch für uns klasse zu sehen, wie das Publikum, egal ob in Theatern oder bei Events, begeistert auf unsere Kombination von Schlagern und Komödie reagiert.

    Man merkt halt immer wieder: der deutsche Schlager lebt!


    Termine: 

    28.09.-3.10.99 Köln   Kaiserdose          In den Gärten der Zeit

    07.10.99  Ulm          Valckenburgschule In den Gärten der Zeit

    09.10.99                 Mössingen            In den Gärten der Zeit

    14. - 16.10.99 Freiburg Theatercafé       In den Gärten der Zeit

    17.10.99  Neckargröningen                    Ich will keine Schokolade!

    22./23.10.99 Nürtingen Schloßkeller        In den Gärten der Zeit

    29.10.99  Kohlberg                              Marmor, Stein und Eisen

    03.11.99  Bad Vilbel Alte Mühle Bad Vilbel In den Gärten der Zeit

    04.11.99 Rödermark Alternatives Zentrum Ich will keine Schokolade!

    05.11.99 Hattersheim Kulturkeller  In den Gärten der Zeit

    06.11.99 Aschaffenburg Hofgarten  In den Gärten der Zeit

    12.11.99 Tübingen Sudhaus           Ich will keine Schokolade!

    13.11.99 Offenburg Spitalspeicher   Marmor, Stein und Eisen

    27./28.11.99 Frankfurt  Stahlburg   In den Gärten der Zeit

    1.12.99 Tübingen Sudhaus  PREMIERE   Macht hoch die Tür

    02.12.99  Stuttgart Feuerbach Besenwirtschaft   Macht hoch die Tür

    03.12.99  Augsburg  Kresslesmühle    Macht hoch die Tür

    04.12.99 Kirchheim-Teck   Club Bastion In den Gärten der Zeit

    05.12.99 Pforzheim Kulturhaus Osterfeld Ich will keine Schokolade!

    06.12.99 Pforzheim Kulturhaus Osterfeld Macht hoch die Tür

    9.12.99 Freiburg Uniklinik Freiburg   Marmor, Stein und Eisen

    10.12.99 Vaihingen Peterskirche  Ich will keine Schokolade!

    27./28.12.99 Wangen Hägeschmiede Marmor, Stein und Eisen

    29.12.99 Tuttlingen-Möhringen Angerhalle In den Gärten der Zeit

    30.12.99  Stuttgart Feuerbach Besenwirtschaft Ich will keine Schokolade!

     

    1999-09-15 | Nr. 24 |



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