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    Nein, ich sammle keine Punkte

    Was für ein Sommer: Leider glich der Zuschauer-Andrang beim Benefiz-Kicken im Stadion Rote Erde Ende Mai mit Hans Werner Olm, Micky Beisenherz, Elvis Eiffel und Sprecher Bruno Knust in Dortmund dem Sinn für Public Viewing in Österreich und der Schweiz. Trotzdem: 4.500 € spielten die Promi-Kicker für den Verein „roterkeil“ ein, der sich gegen Kinderprostitution einsetzt.

     Uli MasuthAber: Nach der EM ist vor der WM, und so geht’s mit Vollgas in die neue Saison: Die Sektgläser in der Essener Lichtburg sind poliert und erwarten die Gäste zur Premierenparty von Atze Schröders Kinofilm „U900“, einer Persiflage auf „Das Boot“, am 9. Oktober. Wenige Wochen später in Bochum-Gerthe im Schlaraffenland für Nippes, Hokuspokus-Utensilien und Puzzles in allen Lebensformen: Der Zauberkasten wird 15, und feiert das ganz und gar nicht leise. Sitzfleisch mitbringen, könnte ein langer Abend werden, wenn der Obel, Klaus Renzel, Heinz Gröning, Volker Diefes, Jürgen H. Scheugenpflug und andere am 13.11. zum Geburtstag gratulieren. Der Zauberkasten, eine mit viel Liebe zum Detail geführte Kleinkunstbühne des Betreiberpaares Angelika & Robinson, hat charmante 70 Plätze und diente schon bekannten Künstlern wie Mario Barth und Bernhard Hoëcker als Sprungbrett in die Welt der Live-Unterhaltung. Unter gleichem Dach betreibt Robinson außerdem ein interessantes Werk – Deutschlands erstes Puzzleum mit rund 800 Geduldsspielen. Besuche, auch virtuell, sind herzlich willkommen:      

    www.zauberkasten.de und www.puzzeleum.de.

    Mit Spannung wird erwartet, welche Bilanz die Veranstalter des ersten Zeltfestival Ruhr ziehen. Hat ihr Mix aus kostenfrei besuchbaren Kunst- und Handwerkermärkten, aus einem großen, hochwertigen Gastronomie-Angebot und den eintrittspflichtigen Top-Konzerten von Ende August bis Anfang September funktioniert (zwei Zelte, zwei Wochen, ca. 4.000 und ca. 500 Plätze)? Haben Kleinkunst mit Hennes Bender und Ingo Appelt sowie Frank Goosen, hat eine Benefiz-Lesung mit dem Bochumer Polizisten-Duo Toto & Harry, die erfolgreich über ihren Alltag in der SAT.1-Doku-Soap berichten, Erfolg gebracht? Oder waren’s nur die großen Konzerte in den Zelten am Kemnader See mit den Fantastischen Vier, H-Blockx, Scooter, Roger Cicero? Wir dürfen gespannt sein.

    Und noch einer erweist seiner Heimatstadt einen großen Dienst. Bielefeld kann aufatmen. Ihr Ingo hat’s getan. Ein neues Programm hat der Oschmann entwickelt. Ab Januar heißt’s „Wunderbar! Es ist ja so!“. Das Jahr 2009 dürfte die Kabarettistin Francesca de Martin (Quartett-Partnerin bei „Lappen weg“ mit Gerburg Jahnke) schon jetzt herbeisehnen. Dann endet ihre gesundheitliche Zwangspause. Die zweite Jahreshälfte 2008 hatte sie sich von der Oberhausenerin Carmela de Feo vertreten lassen, bis sie hoffentlich 2009 wieder voll mit einsteigt. Toi, toi, toi, und alles Gute. Die Jahnke hat sich im Übrigen wieder einen Regie-Stuhl geschnappt und werkelt gerade an einer Bonanza-Fortsetzung (die Jungs der „Ganz oder gar nicht − Ladies Night“ dürfen jetzt „Gute Nacht, Pa“ sagen). Premiere ist am 12.12.08 im Ebertbad in Oberhausen. Susanne Fünderich, Koordinatorin der Ebertbad-Eigenproduktion, prüft gerade noch die Tourneetauglichkeit des Stücks.

    Viel „Ausser Haus“ ist auch Fritz Eckenga, um mit seinem gleichnamigen Wortprogramm minimalistisch und höchst zufriedenstellend das hungrige Kabarettpublikum zu laben. „Sagen Sie dem Tankwart schon vorm Bezahlen: ‚Nein, ich sammle keine Punkte‘? Wenn Sie diese und andere Fragen seiner Homepage überwiegend mit ‚Ja‘ beantworten, dann nix wie „Ausser Haus.

    Zu guter Letzt noch ein Tipp für alle, die den Begriff „Comedy“ in einer neuen Version erleben – oder sich gar in eine Handpuppe verlieben wollen: René Marik, am 26.11.08 beim Comedyfestival „Watt’n Hallas 2009“ im Dortmunder Fritz-Henßler-Haus. Ein Genuss. Frisch. Anders. Das Herz geht auf.

    Für alle Kritiker: Sie lesen Trottoir und fragen sich „Warum stehen wir da nicht? Wir sind doch auch Ruhrgebiet!“ Richtig, dachte sich der Autor, und legte flugs die E-Mail-Adresse trottoir.ruhrgebiet@gmx.de an. Leider keine Garantie, dass auch tatsächlich berichtet wird, aber: Was keiner weiß, kann auch keiner lesen ...

    Redaktion: Stefan Ludwig

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    2008-09-15 | Nr. 60 | Weitere Artikel von: Stefan Ludwig





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