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    Porträt: Showinszenierung zur Kunst erheben

    Traumwerk Varieté- und Showproduktion ein Spezialanbieter für die Freunde des Wunderbaren

    Die Kunst des Varietétheaters feiert in Deutschland seit einigen Jahren eine wundervolle Renaissance. Immer mehr feste Spielstätten sind in vergangener Zeit entstanden. Aber auch Veranstaltungen außerhalb dieser etablierten Theater lassen Varietékultur erfolgreich aufleben. Das Strickmuster von Varietéshows ist leider oftmals das Gleiche. Ein Conferencier verbindet die Anreihung einzelner Nummern, die Shows werden meist vor schwarzem oder rotem Vorhang gezeigt und die Atmosphäre erinnert eher an die nostalgischen Varietés der 20 er Jahre.

    Ganz anders sind die Varietéinszenierungen, welche die Traumwerk Varieté- und Showproduktion auf die Bühne zaubert. Hier fallen besonders positiv die durchdachte Programmzusammenstellung, die fließenden Übergänge, die phantastischen Lichtstimmungen und das Erheben der Varietékultur zum Gesamtkunstwerk auf. Vor einer gewaltigen Fabrikkulisse werden moderne Performer, Musiker, Komiker und Artisten gekonnt in Szene gesetzt. Traumwerk bringt das Publikum  zum Staunen und Träumen. Es vermittelt unaufdringlich und stets wirkungsvoll Botschaften. Dadurch, dass Traumwerk nicht nur in kleinen Theatern seine Shows zeigt, sondern auch in Zelten und Hallen vor bis zu 2000 Zuschauern, wird hier der Begriff Varieté von Dramaturgie und Größe her in einer neuen Dimension definiert.

    Die erste öffentliche Traumwerkshow wurde Ende 1997 in der Kulturfabrik Roth aufgeführt. Diese erste Show war der ungewöhnliche Rahmen für eine CD Präsentation des modernen Violinisten Michael Christof Schmitt, der seitdem eine tragende Säule der Traumwerkshow ist. Schmitts faszinierende und magische Klangwelten bildeten mit außerirdischen Stelzentheater, modernen Illusionisten, begnadeten Bewegungswundern, und futuristischen Artisten eine inspirierende Symbiose. Die einzelnen Darbietungen wurden geschickt miteinander verbunden. Auf offener Bühne wurde geflext, geschweißt und geschmiedet. Aus Metall selbstgefertigte Requisiten und Instrumente sorgten für ein besonderes Ambiente. Auch die Umbaupausen vermittelten Werkcharakter. In der auf den ersten Blick tristen Traumwerkkulisse entführten die teilweise avantgardistischen Varietéperformer die Zuschauer in andere Welten. Schon wenige Wochen nach der Premiere folgten die nächsten öffentlichen Shows in diversen Stadttheatern. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Show gewaltig weiterentwickelt. So gestaltete Traumwerk ein mehrtätiges, öffentlich gespieltes Weihnachtvarieté für 5 x 1000 Besucher in der Kongresshalle Augsburg. Weitere Aufführungen folgten in den Rheinmetallhallen Düsseldorf, im Industrieambiente der Zeche Zollverein Essen, und in Gala-Circuszelten.

    Erstaunlich ist immer wieder die phantasievolle Energie des Traumwerkinitiators Dirk Denzer alias Zapobo. Er ist selbst vielseitiger Künstler, ein begeisternder Entertainer, talentierter Regisseur, ideenreicher Inszenierer, ausdrucksstarker Jongleur und fröhlicher Comedian. Als Clown für Kids sammelte er vor ca. 10 Jahren zahlreiche Erfahrungen. Schon damals erwachte in ihm der Wunsch Happenings mit anderen Künstlern zu gestalten. Er hatte große Freude daran für Kulturämter und Festivalveranstalter Programme zusammenzustellen und mit anderen inspirierenden Künstlern gemeinsam aufzutreten. Es ist eine besondere Gabe Dirk Denzers, ein Gemeinschaftsgefühl unter den Akteuren herzustellen. Später kam er als Jongleur und gefragter Moderator ins Galageschäft, wo er viele kreative Künstler traf, die seine Phantasie weiterbeflügelten.

    Mit der Traumwerkshow ist ihm und seinem Team ein aufwendiges Bühnenstück gelungen, dass vor allen Dingen von Originalität, Konzeptstärke und besonderen Künstlern lebt.

    Da zelebriert z.B. der Objektperformer Michael Menes (Maine/USA) seine innovativen Licht- und Schattenprojektionen, wundersame Jonglagen und revolutionären Bewegungskünste.

    Aber auch andere, neuartige Acts sammelt Denzer für sein Traumwerk aus der ganzen Welt um sich und zwar unabhängig davon, ob diese Produktion einen Monat oder gar nur einen Abend lang gespielt wird. Bekannte Varietéklassiker, z.B: Leopards, Kiew (Equilibristik), Roy Gardner & James (Magic), Davaana Jargal (mongolische Kontorsion) kombiniert er mit für Varietés unüblichen Performances von Stelzenkünstlern (Zebra Stelzentheater), Komikern und Aktionsclowns (Ulik, Peter Spielbauer, Schorsch Bross) und Musikern der Extraklasse. Der Regisseur Denzer hat ein Gespür für ungewöhnliche Darbietungen wie z.B. die Adagio-Luftartistik von Doryana an 9 Vertikalseilen. Auch Maler, Bildhauer und Eisblockmodellierer, exzentrische Mimen, sowie die Einbeziehung von Lasershows können Überraschungen in einer Traumwerkshow sein, die viele faszinierende Künste vereint. Es ist schwer diese Shows in Worte zufassen, denn sie sind wirklich Ereignisse, die lange im Gedächtnis und im Herzen der Zuschauer haften bleiben.

    Die Presse :

    „Varieté fürs neue Jahrtausend -eine zukunftweisende Gesamtinszenierung. Traumwerk schmiedet das Varieté in phantasievolle, neue Dimensionen„ (Süddeutsche Zeitung)

    Inzwischen ist Traumwerk nicht nur auf Kultur- und Theaterbühnen ein renommierter Anbieter für Varietéshows, sondern auch im Rahmen von Specialevents. Traumwerk zeichnete sich im vergangen Jahr u.a. für Konzept, Regie und Inszenierung einer Varietégala der WestLB verantwortlich. Außerdem realisierten die Traumwerker Auftritte für die FAG Kugelfischer auf der Industriemesse Hannover und für das Land Rheinland Pfalz, anlässlich der CeBit 2001. Eine Cybernight mit intergalaktischem Varieté für die Dresdner Bank Frankfurt war eine weitere Herausforderung, die von Denzer ideenreich gemeistert wurde. Varieté im fahrenden Zug, im Glaskubus der Heidelberger Druckmaschinen und auch Varieté für Kids beweisen die Flexibilität dieser Varieté- und Showproduzenten.

    Höhepunkt im vergangenen Veranstaltungsjahr war die Programmgestaltung einer Veranstaltung für die Bausparkasse BADENIA. In einem gigantischen Zirkuszelt wurde internationales Varieté auf großer Bühne mitreißend inszeniert. Die 800 Gäste waren nicht nur von dem mit Live Musik begleiteten Programm, sondern von der stimmungsvollen Lichtinszenierung beeindruckt. Hierbei hat der Varietéallrounder Denzer eine neue Varieté-Spielart kreiert: Den „Varie-Talk“, eine Verbindung von Talkshow und Varieté. Es ist eine Stärke von ihm Brücken zum Auftraggeber zu schlagen und dessen Wünsche in Showkonzepte zu integrieren.

    Für die nächsten Jahre sind wieder öffentliche Aufführungen geplant, auch im Ausland, um den Anspruch völkerverbindend zu agieren – Spiegel für friedliches Miteinander zu sein, noch gerechter zu werden.

    Im vergangen Jahr wurden mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte die Rahmenbedingungen weiter verbessert. Der Traumwerksitz im unterfränkischen Schwebheim umfasst nicht nur Büros, Proberäume und das umfangreiche Videoarchiv von Dirk Denzer. Es gibt Gäste- und Besprechungszimmer, denn hier soll eine Begegnungsstätte für „Freunde des Wunderbaren“ entstehen. Außerdem haben hier die aufwendigen Kulissen der Traumwerker Ihren Platz. Vor Ort werden Plakate, Fotos, Videos und Printmedien produziert. Gerne kann der aktuelle Traumwerk Report (eine alljährlich erscheinende Informationszeitschrift) und Videomaterial der Traumwerkshow angefordert werden. Traumwerk ist also bestens gerüstet für die Varieté Zukunft: Hervorragende Infrastruktur, ansprechendes Promotion Material, ein gutes Team und traumhafte Ideen für glanzvolle Aufführungen, die dort ihr geistiges Zuhause haben.

    Redaktion: Gerhard Hübner

    2002-03-15 | Nr. 34 | Weitere Artikel von: Gerhard Hübner



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