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    Stadttheater Oblomow: Ein Raum für absurde Grenzgänge


    Neben seinen etablierten Schwabinger Lokalen hat Till Hofmann nun mit dem Stadttheater Oblomow ein weiteres Etablissement eröffnet. Für die ersten Produktionen konnten bereits einige renommierte Künstler gewonnen werden. Erwin Grosche gastierte mit seinem neuen Programm „Der Eisgenussverstärker – Trostbilder und Glücksmomente“ und Ottfried Fischer spielte „Wo meine Sonne scheint. Ein Heimatabend“. Darüber hinaus wurde der Start überwiegend durch Till Hofmanns Team bestritten – und auch die Schwabinger Schaumschläger Show gastierte bereits im Oblomow. Ab 2010 wird das Metropoltheater/Jochen Schölch dann mit eigenen Inszenierungen an den Start gehen. Dann soll das Oblomow nach dem Willen der Betreiber zu einem Raum für fantasievolle, poetische, mal kritische, mal absurde Grenzgänge zwischen Theater und Kleinkunst werden.

    Die ersten Monate des neu renovierten Rohrer & Brammer sind vergangen, und trotz des neuen, moderneren Anstrichs findet man einige inhaltliche Details wieder. Es gibt nach wie vor eine Mischung aus Kino, Lesungen und Kleinkunst. Letztere mit einer Reihe Premieren von bekannten (Maria Peschek und Katharina Herb) und unbekannten (Chin Meyer, Martin Wangler und Musik-Comedian Jan Christof Scheibe) Künstlern. Daneben findet man wie gehabt ein Kinderprogramm. Kulinarisch werden die Gäste mit alpenländischer Küche verwöhnt. Und auch Wolle Ettlich kann es nicht lassen. Das neue Heppel & Ettlich befindet sich in den Räumlichkeiten des alten Drugstore mitten in Schwabing und wurde mit dem Kabarettprogramm von Klaus Kohler – einem guten alten Bekannten des Kleinkunsttheaters – eröffnet.

    Nach ihrer CD haben sich die Raith-Schwestern aus dem Bayerwald einem neuen Projekt gewidmet. Als „Die Alpenköniginnen“ geben sie eine schräge Persiflage auf die Sex- und Lederhosen-Heimatfilme der 70er-Jahre. Im Jodical geht es ganz schön deftig zu, zumindest, wenn man der bayerischen Sprache mächtig ist. Dann verfolgt man aber mit sehr viel Spaß, wie sich die jungen Sennerinnen Rosi und Susi vom Fluch des Berggeistes Edamerich befreien.

    Chris Kolonko – die heißeste Versuchung seit Marlene Dietrich hat sich für den Auftakt seines Soloprogramms „So oder So“ das Münchner GOP-Theater ausgesucht. Außerdem war auch im Umland einiges los: Beim Augsburger Kabarett Herbst in der Kresslesmühle, bei den Passauer Kabaretttagen im SchafrichterHaus und beim Rother Kabarettherbst in der Kulturfabrik hielten sich bekannte Künstler wie Rick Kavanian, Luise Kinsehr und Mundstuhl sowie Nachwuchskünstler die Waage.

    Und noch ein Ausblick auf 2010: Der Ernst-Hoferichter-Preis geht im nächsten Jahr an alte Bekannte: Frank Markus Barwasser alias Erwin Pelzig erhält die Ehrung, ebenso wie SZ-Autor Hermann Unterstöger. Beide erhalten den mit 5.000 Euro dotierten Preis, weil sie Originalität mit Weltoffenheit und Humor verbinden. Für einen anderen Preis hat die Bewerbungsfrist begonnen: Beim Paulaner Solo, das im Veranstaltungszentrum Fürstenfeld ausgetragen wird, können sich Nachwuchskabarettisten dem Urteil von Jury und Publikum stellen.

    Redaktion: Gerti Windhuber

    Agentur Olivia Reinecke

    Termine

    Lustspielhaus:

    03.–06.03.: Malediva „Die fetten Jahre“ (München-Premiere)

    24.03.: Eure Mütter „Ohne Scheiß: Schoko-Eis“ (München-Premiere)

     

    Lach und Schieß:

    05.–09.01.: Ecco Meineke „Und wir kamen aus dem Wasser – Prekärkabarett“ (Premiere)

    12.–16.01.: Sigi Zimmerschied „Lachdichter – Kabarett-Fetzen aus unerhörten Texten“ (Premiere)

    02.–06.02.: Manfred Kempinger „Die Summe aller Teile“ (Premiere)

    07.–09.02.: Helmut Ruge „Mit 70 in die Kurve“ (Premiere)

     

    Schlachthof:

    12.01.: Simone Solga „Bei Merkels unterm Sofa“

    13.01.: Stefan Günzel „Wer ohne Sünde ist … von Heiligen und Scheinheiligen“ (Premiere)

     

    Theater Drehleier

    13.–16.01.: Martina Ottmann „Alles Ottmann oder was?“

     
    Philharmonie im Gasteig

    19.02.: Eckart von Hirschhausen „Liebesbeweise“

    AdNr:1089


    2009-12-15 | Nr. 65 | Weitere Artikel von: Gerti Windhuber





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