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    Totgesagte leben besser

    Brian O’Gotts Kasseler Komedy Klub geht dem Ende zu – wie schade!

    Fünf Jahre lang war Brian O’Gotts „KaKK“ (Kasseler Komedy Klub) ein Publikumsmagnet bei den Kasseler Kleinkunstliebhabern. Sein Erfolgskonzept ist der „Sneak Preview“ im Kino vergleichbar: Man verspreche turnusmäßig (in diesem Fall am ersten Montag eines Monats) einen vergnüglichen Abend, verrate aber nicht im Voraus, aus welchen personellen Komponenten er sich zusammensetzt. Die Neugier bei den Endabnehmern war stets größer als deren Angst, die Katze im Sack zu kaufen. Sowohl im Theaterstübchen, wo die Show startete, als auch im Caruso am Königsplatz, wohin sie wegen des größeren Raumangebots wechselte, waren seine Abende stets ausverkauft. Dann machte, Anfang 2008, das Caruso gleichsam über Nacht dicht. Brian fand in der Re:Launch des Schlosshotels Wilhelmshöhe zwar ein überaus attraktives „Ausweichquartier“ – aber sein Publikum war offensichtlich nicht bereit, ihn in ausreichendem Maße vom Zentrum Kassels an die Peripherie zu begleiten. So beschloss er, das Format aufzugeben. Am 2. Februar ist „Letzter KaKK“. Wetten, dass die Re:Launch an diesem Tag aus allen Nähten platzen wird? Zu spät ... Aber eines dürfte gewiss sein: Wahl-Kasseler Brian O’Gott wird sich etwas Neues einfallen lassen.

    Der KaKK ist tot, es lebe das Wirtshaus am Grünen See! Seit zwei Jahren punktet das malerische Söhredorf-Eiterhagen mit einem architektonisch-gastronomischen Prachtstück: Tanja Göbel hat einer ehemaligen Scheune eine wundersame Metamorphose zum Ausflugslokal angedeihen lassen – das neuerdings auch ambitioniert seine Eignung zum Kulturzentrum unter Beweis stellt. Gaststube wie Festsaal bieten, neben Ausstellungen, allen Facetten der Kleinkunst ein ideales Ambiente, und die Publikumsresonanz ist überwältigend. Zu den Kleinkunstabenden findet sich meist auch der eine oder andere Kasseler ein – hier scheinen 15 km Distanz kein Problem zu sein.

    Der Schlachthof, Kassels Soziokulturzentrum, feierte im November seinen 30. Geburtstag – und viele, viele waren gekommen, um zur Festveranstaltung künstlerisch beizutragen. Unter anderem Kleinkünstler der Region, die dem Veranstaltungsort im Kasseler Osten ihren Start verdanken – wie etwa die mittlerweile überregional bekannte und gefragte Kabarettformation „Pömps“. Die drei stimmgewaltigen wie darstellerisch markanten Damen Margot Hainzl, Jutta Gerling-Heist, Brigitte Wilke und ihr Pianist Dieter Schäfer feierten vor fünf Jahren im Schlachthof ihre erste Premiere. Ihr damaliges Programm „Frauen sind keine Engel“ begeistert das Publikum noch heute. Nicht nur im Schlachthof.

    Redaktion: Verena Joos

     

    Termine

    Kasssel, Starclub:

    14.01. Premiere Varietéshow mit Instant Impro

    04.03. Premiere Varietéshow mit Hieronymus

     

    Kassel, Re:Launch:

    02.02. Letzter KaKK (Kasseler Komedy Klub)

     

    Kassel, Theaterstübchen:

    25.01. „Falsche Fuffziger“ (Pömps)

     

    Vellmar, Piazza:

    15.01. Annamateur & Außensaiter

    23.01. Bongers/Jahnke/Jahnke/De Martin (Kulturhalle)

    07.02. Dr. Mark Benecke (Kulturhalle)

    14.02. Oliver Steller

    27.02. Maybebop (Kulturhalle)

    06.03. Brigitte Wilke/Dieter Schäfer

     

    Söhrewald-Eiterhagen, Wirtshaus zum Grünen See:

    17.01. „Taubenvergiften“, Peter Anger und Hartmut Schmidt

    14.02. „Knef-Abend“, Carola Ernst und Bärbel Dingel

    21.03. „Alles Liebe oder was“, Pömps


    2008-12-15 | Nr. 61 |





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