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    Unterhaltungskanzler

    Vom 15. bis zum 31. Oktober findet zum dritten Mal das umfangreiche Köln Comedy Festival statt, in dessen Rahmen am 20. Oktober der Deutsche Comedypreis verliehen wird. Aufgrund des Erfolgs der letzten Jahre und der zahlreichen Anfragen haben die Veranstalter eine Neuerung eingeführt: Schon lange vorab kann das interessierte Publikum auf dem eigens eingerichteten Blog unter http://koelncomedy.wordpress.com/ die Entstehung mitverfolgen. Neben vielen hochkarätigen Namen (Dieter Nuhr, Cloozy, Chris Boettcher, Bülent Ceylan, Atze Schröder etc.) ist bereits ein erstes wirkliches Highlight sichtbar: Am 27. Oktober treten die Niegelungen Klaus-Jürgen Deuser und Ralf Günther erstmals seit fast fünfzehn Jahren wieder gemeinsam auf. Einen Vorgeschmack auf die Wiedervereinigung hatten sie bereits Ende April im Koblenzer Café Hahn gegeben.

    Dox MaskentheaterAuch das Atelier Theater präsentiert zum Festival eine interessante Produktion: Wer kein Feigling ist, der altert nicht nur, nein, er tut es mit Witz und Würde und stellt sich dabei dem „irrwitzigen Zeitgeist“ mutig in den Weg: Am 17.11. debütiert Monika Blankenberg mit ihrem brandneuen Programm „Altern ist nichts für Feiglinge“ in Köln. Die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin verspricht pointierte Gesellschaftskritik, die sie dem Publikum im Sprung durch die unterschiedlichsten Rollen serviert. Vom Atelier Theater gibt’s die Lachfaltengarantie gratis dazu.

    Im Theater Klüngelpütz starteten im August zwei neue Kabarett-Programme, die ein Pflichtprogramm für jeden sein dürften, der bisher vergeblich versucht hat, Köln zu verstehen. Die Kölner sollen ja eigensinnig sein. Das sagt man als Nichtkölner mit einer gewissen Distanz. Als Kölner sagt man es auch – und freut sich darüber. Neben „Köln (nicht nur) für Anfänger“ und ergänzend zur kabarettistischen Stadtführung „Köln als Weg“ nehmen sich Marina Barth und Ewald Gutenkunst der Stadt und ihrer Untiefen an: „Entdecken Sie den geheimen Köln-Code und schon sind Sie einer von uns“.

    Die Comedia Colonia heißt nach dem Umzug aus der Löwengasse jetzt Comedia Theater. Ab dem 29. August startet die neue Spielzeit in der Vondelstraße 4–9 mit Thomas Reis, Wilfried Schmickler, Volker Pispers, Heinrich Pachl, Thomas Freitag, Ohne Rolf und weiteren Künstlern. Zum Kabarett kommt ein buntes und facettenreiches Musik-, Theater- und Kindertheater-Programm, das die beiden neuen Säle inmitten der Südstadt beleben wird.

    Am 19. und am 26.10. gastiert der mit dem Deutschen Literaturtheaterpreis ausgezeichnete Frank Meyer im Kabarett A-Z in der Krefelder Straße. Die „Kölnische Rundschau“ bescheinigte ihm „Kultstatus“ – ein Grund mehr, die Winterspielzeit mit „DichtDenkDeutsch – reloaded“ einzuläuten. Aber Vorsicht: Deutschlehrer und Literaturkritiker sollten sich das nur ansehen, wenn sie wirklich Humor haben. Alle anderen mögen Bastian Sick und Konsorten vergessen und Meyer genießen.

    Im Ehrenfelder Bürgerzentrum tagt am 27. November zum siebten Mal die Kölner Kleinkunsthölle. Bei der Benefizveranstaltung treten alle Künstler ohne Gage auf – um Kindern aus armen Familien einen Ferientag finanzieren zu können. Für den guten Zweck wird auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm aus Kabarett und Musik geboten.

    Redaktion: Gerrit Wustmann


    Termine

    Atelier-Theater

    17.11. „Älter werden ist nichts für Feiglinge“ – Monika Blankenberg

    26.11. „Singles Bells“ – Lioba Albus


    Bürgerhaus Stollwerck, Köln

    19.09. „Helden der Einheit – Kabarett für Ost und West“ – Courth & Kaps

    22.09. „Die Mutter aller Wahlen“ – Martin-Maier Bode und Thilo Seibel

    16.10. „Operation Testosteron“ – Matze Knop

    07.11. „Voll krass deutsch“ – Martin-Maier Bode

    AdNr:1026

     

     

    2009-09-15 | Nr. 64 | Weitere Artikel von: Gerrit Wustmann





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