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    Von Turm zu Turm - Landmarken als neue Location für Kulturevents

    Landmarken_Aussicht 

     

    Die Aussicht ist überwältigend: Auf dem höchsten Punkt Saarbrückens, der Spitze des Schwarzenberg-Turms stehen die Besucher und politischen Vertreter des Regionalverbandes und der Stadt Saarbrücken sowie der Stadt Forbach. Die grüne Landschaft rund um die Landeshauptstadt erstreckt sich bis weit über die Grenze hinaus nach Frankreich. „Dort im Süden ist unsere nächste Station“, erläutert Dr. Katharina Smola vom Regionalverband Saarbrücken. Dabei zeigt sie auf den Schlossturm der französischen Stadt Forbach, die sich am Horizont in der Sonne abzeichnet.

    Im Saarland ist es jetzt möglich, von Turm zu Turm grenzüberschreitend die Region zu entdecken. Eine Broschüre gibt den Besuchern Hinweise zu Geschichte und der früheren Nutzung von Fördertürmen, Berghalden, Wassertürmen und Schlosstürmen.

     Schwarzenbergturm

     

    Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und die Beigeordnete des Gemeindeverbandes Forbach, Carmen Harter-Houselle möchten mit dem Projekt „Landmarken“ die Gemeinsamkeit der deutsch-französischen Region in industrieller und kultureller Weise herausstellen.

    Das Konzept sieht drei Säulen vor: Zum einen ist ein grenzüberschreitendes Informationssystem auf der Basis von augmented reality geplant, welches vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung des Ortes Informationen zu Themen wie Natur, Bergbau und deutsch-französischer Geschichte vermittelt. Zweitens sollen die Landmarken durch Sichtbeziehungen, Lichtsignale und Wegeverbindungen zueinander in Beziehung gesetzt und in einem Netzwerk verbunden werden. Schließlich sollen die einzelnen Standorte als „Grenz-Erlebnisstationen“ der Naherholung dienen und sportliche und kulturelle Angebote bereithalten.

    Das Potential ist groß“, so Smola, „wir möchten auch interaktiv die Landmarken miteinander vernetzen und so Geschichte und Kultur für die Besucher erfahrbar machen. So sind kulturelle Veranstaltungen von Turm zu Turm möglich oder auch besondere Events, bei denen die Türme miteinander agieren.“

    Eines ist jedoch immer einen Besuch wert: von jeder Landmarke aus sieht man das Saarland und Frankreich als eine große gemeinsame Region und erlebt die unmittelbare Nachbarschaft der Menschen, die heute hier miteinander und ohne Grenze zusammenleben.

    Damit man sofort die Region neu entdecken kann, ist zum Projekt ist eine zweisprachige deutsch-französische Broschüre erhältlich. Sie bietet einen Überblick über ausgewählte Landmarken im Regionalverband und in den angrenzenden französischen Gemeinden und ist beim Regionalverband Saarbrücken erhältlich.

    Weitere Informationen unter Tel. 0681 506-6081 oder per Mail an katharina.smola@rvsbr.de

    Text: Ronald Maltha

    Fotos: Daniel Schappert


    Nr. 99 |



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