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    Was macht eigentlich der Kabarettist und Journalist Tillmann Courth?


    artbild_250_TilllBildIch lernte Tillmann zuerst als Kleinkunstjournalist für Trottoir und andere Zeitungen kennen. Vier Jahre war er Herausgeber und Chefredakteur der Kölner Kleinkunst-Zeitung „Rheinart“. Interview-Zitat von Tillmann: „1997 endete meine Zeit als Feuilleton-redakteur und Kleinkunstkritiker (nach dem Studium hatte ich mit zwei Kollegen das Desperado-Kulturblatt „RheinArt“ geführt). Bekloppt wie ich bin, habe ich zum Erstaunen der Szene die Seiten gewechselt und bin selber als Komiker auf die Bühne getreten.

    Dann wurde er Kabarettregisseur und Coach für einige Spitzenleute der deutschen Kleinkunstszene. Und er arbeite eine zeitlang als Kabarettist, sowohl Solo als auch Duo. Auch das kann Tillmann – mit Understatement ausgedrückt - immer noch ganz gut! Bescheiden sagte er im Interview weiter Folgendes:
    "Als ich begriffen habe, dass mein Humor mit dem meiner Mitmenschen kaum kompatibel ist, waren auch schon zehn Jahre rum. Der Spaß an der Sache ließ nach – und ehe man sich (und seine Umwelt) quält, hört man besser auf. Hab es keine Minute bereut. 2012 bin ich von der Bühne abgetreten.

    Meiner Meinung nach konnte Tillmann trotz großer Konkurrenz im Kleinkunstbereich gut mithalten. Ich hab ihn mehrfach auf der Bühne erlebt. Neben der Bundesdichterin Frederike Frei, Tim Fischer und dem Gründer und Impressario des Renitenztheaters Gerhard Wojda, der leider im Frühjahr verstorben ist, war Tillmann ein Highlight bei der Gala „40 Jahre Kabarett von Hans B. Scholliday“ im gut gefüllten Stuttgarter Renitenztheater!

    Während andere fortschrittliche Künstler und Kleinkunstjournalisten mittlerweile die CSU rechts überholt haben und für die „Achse des Guten“, sorry „der Bl...“ schreiben, hat sich Tillmann einen guten Namen als Journalist und wissenschaftlicher Kenner der internationalen Comic-Szene gemacht. Auf dem Cover einer der wichtigsten Comedy-Zeitschriften ist er gerade auf Seite Eins abgebildet worden, was man – leicht übertrieben -  mit „Dr. Hook & The Medcine Show“ vergleichen kann, die es nach Jahren aufs „Cover of The Rolling Stone“ geschafft haben.
    Noch ein Zitat von Tillmann: „Ich widme mich verstärkt dem Comicjournalismus. Seit 2015 Beiträger beim Onlineportal COMICOSKOP und seit 2016 Redakteur beim Printmagazin COMIXENE. Ich halte liebend gern Lichtbildvorträge über Comics (z.B. das Genre der Horrorcomics, Hitler als Comicfigur, die Zensur unter dem Comics Code, die Entwicklung des Comicheftes in den USA …) – und betreibe noch einen Kulturblog unter meinem Namen“.

    Der Kleinkunstszene ist er allerdings weiter verbunden, als Berater, Coach und Regisseur!  

    WebInfo: comicoskop.com
    WebInfo: comixene.com
    WebInfo: tillmanncourth.de

     


    Redaktion: Bruno Schollenbruch

    2018-01-09 | Nr. 98 |



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