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    Wieder Festival in Bernburg

    Für die Freunde der satirischen Kleinkunst findet das 12. Festival der Bundesvereinigung Kabarett e.V. vom 1. - 3. November 2002 im „Carl-Maria-von-Weber-Theater” in Bernburg statt. Die Festivalorganisatoren haben für die Eröffnungsveranstaltung diesmal „Die Distel” aus Berlin gewinnen können. Am eigentlichen Festivaltag werden sich in bewährter Weise wieder Werkstattprogramme und Festivalprogramme abwechseln. Während die Anmeldefrist für die tagsüber stattfindenden Werkstätten noch läuft, haben für das Festivalprogramm fest zugesagt: das Kabarett „Sanftwut” aus Leipzig, Breschke & Schuch aus Dresden sowie die Solisten Frank-Erich Hengstmann aus Magdeburg, Bodo Wartke aus Hanau und das Frauen-Kabarett-Chanson-Duo Jane Zahn und Maria Reichenbacher aus Eppelheim. Der Kabarettklub hat am 1. und 2. 11. wieder von 23.00 Uhr bis ultimo geöffnet. Interessenten, die diesen „Kabarettintensivkurs” besuchen wollen, wenden sich an die Bundesvereinigung Kabarett e. V., Postfach 16 30, 06396 Bernburg, Tel.-Nr.: 03471/ 621768, e-Mail: kab.archivbb@t-online.de.

     Frl. Wommy WonderImmer wieder konnte ich an dieser Stelle über junge Kabarettgruppen schreiben, die ihren Weg in die deutsche Kabarettlandschaft suchen. Seit geraumer Zeit gehört auch „Die Raspel” aus Dresden dazu, die mit ihrem ersten Programm „1000 gute Gründe” zumindest in der lokalen Szene für Aufsehen sorgten. Trotz vorwiegend politisch-satirischer Inhalte verweigert man sich  auch comedyhaften Elementen nicht. Ausgesprochen geschickt ist dabei die Nutzung unterschiedlicher musikalischer Stile, die besonders dann für Überraschung sorgen, wenn bekannte Hits parodiert werden und als dramaturgisches Element den Fortgang des Programms befördern. Eine zudem überaus glückliche Konstellation der unterschiedlichen Typen läßt ein breites Spektrum an Themen zu und urkomisch wird es schon, wenn sich unsere prominenten Politiker als Kinder im Kinderqarten treffen, oder die Möglichkeiten der Genetik ins Irreale getrieben werden. Ensemblekabarett fordert ja immer, über Positionen zu streiten und eine Kompromißfähigkeit zu erreichen, die eine überzeugende Darstellung zuläßt. Das scheint hier gelungen, denn die große Spielfreude läßt den Zuschauer spüren, hier spielt jeder seine Rolle gern und steht hinter den Texten. Manche Szene ist dabei etwas zu opulent ausgestattet, aber daß auch im Textbereich Weniger manchmal Mehr sein kann, wird „Die Raspel”  als Erkenntnis ganz bestimmt ins nächste Programm mitnehmen. Viel Erfolg dabei.

    Am 10./11. Mai fand die 1. Kultur- und Musikmesse Mitteldeutschlands in Halle statt. Eigentlich die 5. Fortsetzung der ehemaligen Kultur Messe des TURM e.V., die leider im vergangen Jahr aus finanziellen Gründen gestrichen wurde, versuchte man es jetzt mit einem neuen Konzept unter dem Titel „HAL a fair” und 88 Infoständen. Erstmalig gab es auch einen Preis der Stadt Halle für den besten Kurzauftritt.

     Euer Friedel

    AdNr:1082 
    2002-06-15 | Nr. 35 | Weitere Artikel von: Friedel





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