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  • Themen-Fokus :: Zauberkunst

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    „Zauberhaftes Stockholm“

    Zauberer aus aller Welt trafen sich vom 31. Juli bis 5. August zum Weltkongress in Stockholm. Neben den Wettbewerben gab es zahlreiche Seminare von den Großen der Zunft, eine große Händlermesse sowie etliche Galas von der Eröffnung bis zum Schluss. Für die Berufszauberkünstler ist es die Gelegenheit, wieder einmal mit Kollegen aus Übersee zu kommunizieren und Gedanken auszutauschen. Vom fast nackten Manipulator mit Billardkunststück bis zur traditionellen Zauberkunst aus Russland mit Balalaika und China mit Fächern waren viele originelle und innovative Darbietungen vertreten. Neu bei der Wettbewerbsbewertung war die Vergabe von Preisen in den Bereichen „Neuheiten“ und „Originellste Darbietung“. Einige Gewinner des Weltkongresses wird man live in deutschen Varietétheatern sehen können.

    Die Gewinner der 23. World Championships of  Magic:

    Grand Prix, Bühne: Pilou, Frankreich

    Grand Prix, Close up: Rick Merril, USA

    Manipulation, 1. Platz: Dai Binchun, China

    2. Platz: David Soysa, Portugal

    3. Platz: Arthur Trace, USA

    Allgemeine Magie (Musik),    1. Platz: Eun Gyeol Lee, Korea

    2. Platz: Die Zauderer, Deutschland

    3. Platz: Dion, Niederlande

    Neuheiten, Close up: Mathieu Bich, Frankreich, und Pierric, Schweiz

    Neuheiten, Bühne: Ross Mickal & Bethy, Frankreich, und Ceasaral Magic, Spanien

    Mikromagie,   1. Platz: Martin Eisele, Deutschland

    2. Platz: Shawn Farquhar, Kanada

    3. Platz: David Stone, Frankreich

    Kartenkunst,  1. Platz: Helder Gulmaraes, Portugal

    2. Platz: Ledewijk de Widt, Niederlande

    3. Platz: Kiko, Spanien

    Allgemeine Magie (Sprache),         1. Platz: Gaston, Deutschland

    2. Platz: Shawn Farquhar, Kanada

    3. Platz: Julla Gullhem, Frankreich

    Illusionen,      1. Platz: Sittah, Niederlande

    2. Platz: Hugo Valenzuela, Argentinien

    3. Platz: Marc & Alex, Deutschland

    Mentalmagie,  2. Platz: Timothy Trust & Julie, Deutschland, und Juan Ordelx,
                           Argentinien

    3. Platz: Robert & Emiel, Niederlande, und Jean Thomas
                 Loewe, Deutschland

    Originellster Akt, Bühne: Hugo Valenzuela, Argentinien

    Originellster Akt, Close up: Rocco, USA

    Comedypreisträger: Die Zauderer, Deutschland, Mikael Szanyiel, Frankreich, Rick Merrill, USA, Stonkel, Deutschland.

    Damit setzten sich Deutschlands Zauberkünstler wieder mit den meisten Gewinnern an die Spitze. Immer mehr sehr gute Künstler kommen jedoch aus den asiatischen Staaten, wie China und Korea. Und in Beijing darf sich dann auch die Weltgemeinschaft der Zauberer im Jahre 2009 wieder zum Wettstreit um den Grand Prix treffen, beim 24. Weltkongress.

     

    Regionale Zauberkunst

    „Simsalabim 2006“, eine zauberhafte Charity Gala von Mr. Black & Ursula wurde zum wiederholten Mal in der Stadthalle Graben-Neudorf inszeniert. Kurzerhand ließ Mr. Black bei der Begrüßung den Altbürgermeister verschwinden, um den amtierenden gleich wieder herbeizuzaubern. Perry verblüffte mit Handübungen, einer 2,50 m langen Leiter aus einer Papiertüte und seinen ventriloquistischen Partnern. Pinelli hatte als der „Brad Pit der Zauberkunst“ den Humor auf seiner Seite. Blub zauberte poetische Seifenblasengebilde auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Mr. Black & Ursula bestachen mit ihrer ausgezeichneten Taubenzauberkunst. Tennis-Tempo-Jonglage zu flotten Rhythmen präsentierten dann Sabrina Fakelli und Genady Kill (Blub). Jean Herberts schwarzes Theater ließ die Puppen tanzen und Tomoyuki Osakas Comedy-Magie führte schließlich zum „Harakiri“ des Künstlers. Junge, Junge versetzten die Zuseher in die Zeit der goldenen 20er-Jahre mit ihrem „Englishman in New York“, einem Schuhputzer, der vergeblich den Zauberer zu bestehlen versucht. Große Illusionen bereitet das Team Flick Flack zum Abschluss an diesem Abend mit dem Erscheinen und Verschwinden sowie Schweben von Personen. Insgesamt gingen 18.000 Euro Erlös als Spende an die Kinder suchtkranker Eltern.

    Redaktion: Hartmut Höltgen-Calvero

     

    2006-09-15 | Nr. 52 | Weitere Artikel von: Hartmut Höltgen-Calvero





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