38.503 Zuschauer hatten die Brüder im Stadion sitzen, die für mehr als drei Stunden ihre kreativen Illusionen bewunderten. „Die einmalige Stadionshow“ wird damit als größte Zaubershow aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Der Ablauf der Show glich in weiten Teilen dem Programm „Magie – Träume erleben“. Die Fahrt eines Motorrads aus einem Riesen-iPad, die verbogenen Eisenbahnschienen und die Schocktiefgefrierung eines Damenschuhs gehörten ebenso dazu, wie natürlich auch neue Illusionen. So ließen sich die Zauberbrüder auf die Bühne beamen, sausten auf einer kleinen Gondel in schwindel-erregender Höhe über den Köpfen der Zuschauer durch die Luft und gingen u.a. der Frage nach, wie man unliebsame Schwiegermütter verschwinden lassen kann. In einem Flammen- meer verschwanden sie selbst samt einem Quad. Die beiden Illusionisten schufen Stoff für Legenden, als sie im Rahmen der größten Zaubershow aller Zeiten eng umringt von einer Schar Kinder die so ziemlich kleinste Zauberei aller Zeiten präsentierten, einen Flohzirkus. Darüber hinaus lösten sie ihr zuvor gegebenes Versprechen ein und verwandelten ein Spielzeugauto in einen acht-Tonnen-Monstertruck, an dessen Steuer Andreas Ehrlich saß. Prominenter Besuch und eine großes Feuerwerk ließen die Show zu einem gigantischen Specktakel werden.
Der Comic "Mandrake the Magician" aus den frühen 1930er Jahren soll für das Kino verfilmt werden. In einer der ersten Meldungen hieß es dazu wurde noch Criss Angel für die Hauptrolle gehandelt. Nunmehr soll aber wohl Sacha Baron Cohen (Borat, Der Diktator) die Titelrolle spielen. Die Regie wird Etan Cohen übernehmen.
Die Figur des Mandrake wurde seinerzeit von Lee Falk erfunden, der später auch das Phantom entwickelte. Mandrake ist ein Zauberkünstler, der die Welt bereist und dabei Kriminalfälle löst und Bösewichte bekämpft, wobei er von seinem Gefährten Lothar unterstützt wird. Produzieren wird den Film Warner Bros.
Am 2. Juli 2016 startet im Walt Disney Studios Park (ein Themenpark im Euro-Disney in Paris) die Live-Bühnen-Show „Mickey and the Magician”, die bis zum 8. Januar 2017
laufen soll. Inspiriert wurde die Show von den beiden französischen Zauberkünstlern Georges Méliès und Robert-Houdin. Es handelt sich hier jedoch nicht um eine herköm-mliche Zaubershow. Illusionen bilden die Basis der neuen Geschichte, die hier erzählt wird. Die Produzenten haben die Kunststücktechnik vom bekannten Illusionisten Paul Kieve entwerfen lassen, der gerne die Gelegenheit genutzt hat, einige lange gehegte Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Die zwanzigminütige Musik-Show spielt in Paris, im Atelier eines Zauberers des 19ten Jahrhunderts. Dort soll der Assis- tent, ein gewisser Mickey, den Raum des Nachts sauber machen. Natürlich läuft nichts so wie gedacht und Mickey macht eine wundervolle Reise durch viele magische Welten. Cinderella, Der König der Löwen, Aladdin, die Schöne und das Biest und die Schneekönigen liefern dafür das Material.
Redaktion: Hartmut Höltgen-Calvero