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    Goethes Faust – als außergewöhnliche Puppenshow

    Ein Jahrmarkts-Puppenspiel war es, das Goethe zu seinem Faust inspiriert hat. Ein Puppenspieler ist es auch jetzt, der die Faust-Dichtung ins Puppentheater zurückholt.

    Goethes Faust ist einer der fesselndsten Stoffe der deutschen Literatur und schlägt seit Jahrhunderten die Menschen in seinen Bann. Dr. Johannes Minuth aus Freiburg verwandelt sein Puppentheater in eine magische Bühne, auf der die charakteristische Atmosphäre einer Faust-Vorstellung entsteht. Mit so einfachen wie wirkungsvollen Mitteln – akustische Einspielungen von Musik und Geräuschen, pyrotechnische Effekte, Diaprojektion, Schattenspiel und eine effektive Lichtregie – ergänzt Johannes Minuth seine sprachintensive Live-Präsenz, mit der er die Puppen meisterhaft durch das bezaubernde Spiel tanzen lässt.

    Unter der Regie von Bernd Lafrenz und Martin Thoms, der auch die lebensecht wirkenden Figuren schuf, entstand für die Zuschauer ein faszinierendes Theaterspektakel – wenn es um Liebe, Tod und Teufel geht.

    Das Stück bewegt sich zwischen Comedy und ergreifendem Mysterienspiel und zeigt, was es bisher noch nie gab – den Goethe-Faust im Handpuppentheater. Der Kasper sorgt dafür, dass gelacht wird und nicht geweint. Also führt der Kasper in das Drama um Gott und Teufel ein. Und er geht einfach dazwischen, wenn’s ihm zu viel wird mit dem Dramatischen. Das Ideal einer Frau, wie sie sich Mephisto vorstellt, wird augenzwinkernd als Barbie dargestellt. Faust, der sie im Zauberspiegel entdeckt, lässt sich von ihren verführerischen Reizen den Kopf verdrehen. Mephistos Auftritte sind mit Hardrock und Dark-Metal musikalisch untermalt, der Hund Bello kommt als komische Einlage gerade dann, wenn Goethes Text Spannung pur vorschreibt, und nach dem wollüstigen Walpurgisnacht-Treiben auf der Schattenspielwand wird Gretchen als bleiche, mahnende Vision durch eine Projektion multimedial in Szene gesetzt.

    Entstanden ist eine rasante Puppenshow der Freiburger Puppenbühne, die das Denkmal deutscher Dichtkunst humorvoll vom Sockel stößt und mit ihrer spannenden Inszenierung in originalgetreuer Sprache bestens unterhält.

     

    Pressestimmen:

     „Markante Szenen aus ‚Faust. Der Tragödie erster Teil´ und ein witziger Ausblick in die Faust und Gretchen auf ewig verbindende ‚Hochzeit im Himmel´ machten die virtuose One-Man-Performance von Johannes Minuth zu einem aufregenden Erlebnis.“ (Badische Zeitung)

     „Man könnte die Augen schließen und diesen Faust als Hörspiel genießen, zumal ihm verschiedene Musikstücke von Ennio Morricone bis Rammstein Musicalcharakter verleihen, mal rockig, mal klassisch, dezent eingefügt. Besonders gelungen das ‚Gretchen in der Stube´ zu Beethovens Mondscheinsonate.“ (Oberbadisches Volksblatt)

     „ … Puppenspielkunst, fein durchgestaltet bis in kleinste Bewegungen.“ (Südkurier)

     

    Infos: www.freiburger-puppenbuehne.de


    2006-09-15 | Nr. 52 |





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