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    Jana Korb: „Fliegende Träume“ - Geschichten am Trapez


    Das Trapez scheint zunächst ein begrenzter Raum zu sein, umgeben von fünf Kubikmetern Luft. Gerade darin sieht die Luftartistin Jana Korb ungeahnte Möglichkeiten für Ausdruck, Bewegung und Spiel. Mit Alltagsbildern und viel Liebe zu kleinen Details erzählt Jana Korb in ihrer aktuellen Produktion „Frau Vladusch“ eine sehr persönliche Geschichte einer einsamen, alten Frau, die sich im Inneren einen Schatz wunderbarer Erinnerungen bewahrt hat. Es ist eine Geschichte über die Schönheit alltäglicher Bewegungen und im wahrsten Sinne des Wortes „fliegende Träume“. Jana Korb setzt dabei geschickt Bilder in faszinierende Artistik um: Ins Groteske auseinander genommene Alltagsbewegungen werden als tänzerische Elemente eingesetzt. Artistische Tricks zerfließen zu einer Körpersprache, die den Schmerz sichtbar macht − und dennoch zum Lächeln zwingt.

    Korb arbeitet sowohl solo als auch in Ensembles. Ihre Trainer waren die Trapezartistin Orit Nevo (Israel), Flugartist und Tänzer Mike Wright (Bristol) sowie der Cirque-du-Soleil-Clown Gabriel Chame (Argentinien).

    „Durch die Erfahrung der Schwerkraft und die Erforschung von Reibung, Haftung und Schwung versuche ich, immer wieder eine neue Art und Weise für den Raum ‚Trapez‘ zu bespielen“, erklärt sie.

    Seit einiger Zeit beschäftigt sie sich mit den unbegrenzten Möglichkeiten begrenzter Räume, aus denen sie wiederum versucht auszubrechen – ein ständiges Spiel mit dem Raum. In ihrer aktuellen Produktion „Frau Vladusch − TrapezTanzTheater“ lässt sie sich bewusst auf wenig Raum ein, wenn der Boden die Enge einer kleinen Küche symbolisiert. Drei in unterschiedlichen Höhen hängende Trapeze dagegen stehen für die große Welt der Erinnerungen, des Schmerzes, der Vergangenheit und der Hoffnung. Ihre nächsten Gastspiele führen sie nach Trencin/SK (OneManShow-Theater Festival) und Prag (Letni Letna Festival und Zizkov-Theaterfestival). Infos unter janakorb.de.
    2008-09-15 | Nr. 60 |





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