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    LIEBE GEMEINDE:

    Schon gehört, wir werden Kulturhauptstadt. So gegen 2010. Ja, wir alle zusammen, das ganze Ruhrgebiet. Dolle Geschichte, das. Essen und Bochum bilden die Speerspitze und der puckelige Rest schließt sich an. Ich freu mich so!

    Wir beginnen in Herne mit einer Preis-Nachlese. Im letzten November wurde in den Flottmannhallen die begehrte Tegtmeier-Kappe verliehen. Alle zwei Jahre kürt die Stadt damit ein Bühnenoriginal. Sechs Comedians und Kabarettisten (Marius Jung, Ludger K., Ausbilder Schmidt, Christian Ehring, Kai Magnus Sting und Hagen Rether) gingen an fünf Abenden auf eine kleine Ruhrgebietstour, bevor am sechsten Abend beim großen Finale die Jury über sie zu Rate saß. Auf der Tour hatte das Publikum die Möglichkeit, per Stimmabgabe den Gewinner des Publikumspreises zu bestimmen. Den Jurypreis bekam Hagen Rether aus Essen. Er sitzt so nonchalant am Klavier, spielt und plaudert vor sich hin. In das elegante dahinfließende Klavierspiel bettet er dabei äußerst dissonante Pointen ein, die einen unvermutet aus dem Sitz heben. Den Publikumspreis holte sich Kai Magnus Sting aus Duisburg. Einen Ehren-Tegtmeier ausser Konkurrenz erhielten Hape Kerkeling und Tana Schanzara.

    In Herne feierte übrigens im Januar eine ganz kleine Spielstätte Jubiläum: das "kleine theater herne" wurde im Januar fünf Jahre alt und belohnte sich selbst mit einem Gastspiel von Bernhard Hoecker.

    Das Hundertmeister in Duisburg wird sich freuen, wenn es dieses Jubiläum auch noch feiern darf. Nachdem das Team im letzten Jahr wegen drohender Schließung den Rettungsring neben jede Terminankündigung setzte, gab es im Februar nun Entwarnung. Das Zentrum bleibt erhalten und mit ihm ein ausgewähltes Musik- und Comedyprogramm. Ahoi, Leute! (www.hundertmeister.de)

    Ein Stück weiter südlich in Düsseldorf erschließt sich Stefan Zyrus vom SZ Management zusammen mit Manes Meckenstock neue Spielorte, weil das Angebot an Spielstätten manchmal einfach nicht ausreicht. Seit sieben Jahren veranstalten sie fünf Mal im Jahr Kuckuck's Bunter Abend, benannt nach einer Radio Sendung von Meckenstock bei Antenne Düsseldorf. Jeweils drei Künstler aus den Bereichen Kabarett, Comedy und Musik gehen mit ihm auf fünf-Tages-Tour quer durch Düsseldorf (in Veranstaltungssäle, aber auch z.B. in die Petruskirche in Unterrath). Kombiniert werden dabei immer Newcomer mit etablierten Namen. Im März sind dies z.B. Musikcomedy mit Knusper, Kleinkunst von und mit Karl-Heinz Helmschroth und Wort vom Feinsten mit Jochen Malmsheimer.

    Ebenfalls an einem ungewöhnlichen Ort hat sich eine neue Mix-Show in Dortmund etabliert. Es gibt ja schon viele seltsame Stätten des Humors: Comedy im Waschsalon, im Friseursalon, in der Pommesbude, im Saal,... und jetzt im Fitnessstudio (mit drei S, Herr Malmsheimer?). Marcus Preis moderiert den schweißtreibenden Abend in seiner Figur als Paul Merkmann und lädt an jedem ersten Sonntag im Monat zum gemeinsamen Bankdrücken ein. Also, rein ins alte Spandex-Leibchen, die Künstlerplautze eingezogen und mitgemacht. (www.marcus-preis.de)

    ANKÜNDIGUNG

    Ungewöhnliches Projekt im Ringlokschuppen in Mülheim: "Faust wiedergelesen" mit drei Komikerrecken erster Kajüte: Helge Schneider (Mephistopheles), Herbert Knebel (Dr. Faust) und Andreas Kunze (1 a Gretchen). Im Rahmen der Reihe LEER.PFAD - Spurensuche in Zeit und Raum - werden die drei dem Stück eine neue Note verpassen. Zwei Tage später beweisen Piet Klocke und Jochen Malmsheimer zusammen mit Prof. Dr. Harald Lesch in einer Revue zum Thema Zeit, dass es eine Verbindung von Unterhaltung und Wissenschaft jenseits von Joachim Bublath gibt. Zeitangaben zu diesem Abend: Beginn 20:03, Ende gegen Ende. Durchaus... (5. + 7. Mai, www.ringlokschuppen.de)

     

     

     

    2004-03-15 | Nr. 42 |





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