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    Lebendige Stadt: "Die Stadt als Bühne"

    Zum Innovationskongress "Die Stadt als Bühne - Licht, Klang, Wasser Stadtinszenierungen" lud die Stiftung "Lebendige Stadt aus Hamburg am 18. und 19. September 2001 ins NRW-Forum nach Düsseldorf ein.   Über 250 namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kunst - u.a. Joachim Erwin (Oberbürgermeister von Düsseldorf), Achim Großmann (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen), Dr. Anja Hesse (Kulturinstitut Braunschweig) oder Michael Batz (Hamburger Art Ensemble) - kamen erstmals in Düsseldorf zusammen und diskutierten über neue Ideen zur Gestaltung lebendiger Städte. Die Schirmherrschaft hatte Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig übernommen.  

    Mit gelungenen Stadtinszenierungen und Kunstprojekten - wie beispielsweise der illuminierten Speicherstadt in Hamburg oder der Beleuchtung der Hochöfen in Neunkirchen - trägt die Stiftung "Lebendige Stadt" erfolgreich dazu bei, die Lebensqualität in den Städten zu erhöhen. Sie wurde vor einem Jahr auf Initiative des Hamburger Unternehmens ECE von Spitzenvertretern aus Politik, Wirtschaft, Handel und Kultur gegründet und kann bereits auf beeindruckende Erfolge verweisen. In einer Zeit, in der Schlagworte wie "Verödung der Innenstädte" von Qualitätsverlust künden und Verkehrsprobleme unlösbar scheinen, wollte die Stiftung nicht zuletzt mit dem Innovationskongress "Die Stadt als Bühne" ein positives Zeichen setzen.

    Für jede Menge Anregungen sorgte dabei eine bunte Auswahl beispielhafter Kunstinszenierungen aus ganz Europa, dazu gehörten beispielsweise der Lichtparcours in Braunschweig, die estnische Pilgerlandschaft, die Freiburger Bächle und  die tanzenden Kräne am Potsdamer Platz in Berlin. Insgesamt wurden mehr als 30 Vorträge, Vorführungen und Fotodokumentationen auf dem Innovationskongress präsentiert.     Darüber hinaus fördert die Stiftung u.a. mit einem eigenen Preis Kommunen oder Einzelpersonen für herausragende Stadtentwicklungen, Stadtmarketingkonzepte,    Verkehrslösungen oder Handelskonzepte.   Im Rahmen des Kongresses hat die Stiftung zusammen mit der Stadt Leipzig die Architektengruppe "LE-frequence" zum Gewinner des Wettbewerbs "Gestaltung des Otto-Runki-Platzes in Leipzig" gekürt. Am 11. Dezember 2001 wird im Beisein von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude im Münchener Rathaus der mit 20.000 Mark dotierte Preis für Platzgestaltung verliehen.  

    Zweimal jährlich erscheint die Zeitschrift "Lebendige Stadt", die über die Stiftungsarbeit und kommunale Entwicklungen berichtet.  

    Statements zum Innovationskongress "Die Stadt als Bühne": JOACHIM ERWIN, Oberbürgermeister von Düsseldorf: "Die präsentierten Projekte üben eine große Faszination aus und werden die Idee der "Lebendigen Stadt" weitertragen. Ich wünsche den Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Kunst, dass sie sich inspirieren lassen von der Fülle an Ideen und dass sie Anstöße zu eigenen Projekten bekommen. Denn eins ist klar:   Zukunftsfähig sind nur diejenigen Städte, die lebendig sind, die Begeisterung wecken können und Lust auf urbanes Leben machen."  

    ALEXANDER OTTO, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung "Lebendige Stadt": "Stadtinszenierungen brauchen Know-how-Austausch. Der erste deutsche Innovationskongress zeigt gute Beispiele und pfiffige Wege zur Realisierung innovativer Projekte auf."  

    ANGIE HIESL, Kölner Performance-Künstlerin: "Es kommt nicht immer darauf an, etwas Neues zu schaffen, sondern eher das                Gewohnte, das Alltägliche wieder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und somit wieder neu zu erleben. Gezielte künstlerische Eingriffe und Ver-Rückungen tragen dazu bei, andere, neue Zusammenhänge herzustellen."

    Redaktion: Helga Korthals

    Kontakt:

                       Dr. Andreas Mattner,
                       Vorstandsvorsitzender der Stiftung "Lebendige Stadt"
                       Telefon: 040 / 69 21 49 59
                       E-Mail:info@lebendige-stadt.de
                       www.lebendige-stadt.de
     
     
    2001-12-15 | Nr. 33 | Weitere Artikel von: Helga Korthals





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