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    Portrait Christoph Brüske: „Was kostet die Welt?“

    Nach drei überaus erfolgreichen Jahren mit seinem Dauerbrenner „brüskiert!?“ wird der Niederkasseler Kabarettist Christoph Brüske grenzenlos. In seinem neuen Soloprogramm stellt er sich nämlich den Irrungen und Wirrungen des globalen Alltags. Das Ergebnis heißt: „Was kostet die Welt?“

    Was hat ein Krabbensalat mit El Kaida zu tun? Wie kommt man am besten durchs indische Armutsviertel? Warum ist es von Vorteil, mit einem Russlanddeutschen befreundet zu sein? Brüske wird es Ihnen beantworten. Denn bei ihm bleibt keine unbequeme Wahrheit ungesagt und kein Auge trocken. Ob Demos auf den Cayman Islands, Kontrollen am Flughafen oder die neuen olympischen Disziplinen in Peking – Brüske spannt den Bogen vom Hedgefonds-Manager bis zum Handtuch-Ninja. Ein riesiges Feld, aber so weit wie Brüske ist noch keiner gegangen.

    Müssen wir uns vor der Zukunft fürchten? Haben wir am Ende die Nase vorn oder sind wir der World-Wide-Depp? Nach 100 Minuten werden Sie vielleicht nicht klüger sein, aber garantiert besser gelaunt. Denn der quirlige Rheinländer macht Stand-up-Kabarett mit hohem Spaßfaktor. Seine Werkzeuge: Wortakrobatik im Mund, Schalk im Nacken und Mutterwitz im Herzen.

    Doch „Was kostet die Welt?“ ist nicht nur geistvolle Globalisierungssatire, sondern auch ein herrliches Stück Musikkabarett. Garniert mit Liedern und Arrangements des Kölner Kultkomponisten Christian Hein, der Brüskes viel gerühmte Gesangsstimme so richtig zum Vibrieren bringt. Und ganz nebenbei ist Brüske bei seinen Recherchen auch auf das Paradies gestoßen, und es ist nicht da, wo viele es vermuten. Genießen Sie also Christoph Brüske als Global Player und freuen Sie sich auf das Gefühl von: „Was kostet die Welt?“


    Trottoir: Christoph, dein neues Programm „Was kostet die Welt?“ dreht sich um die Globalisierung, eigentlich ein ernstes Thema. Was erwartet die Besucher?

    Christoph Brüske: Tatsächlich ist die Globalisierung eine echte Herausforderung. Aber beim Schreiben hatte ich komischerweise einen Lauf wie noch nie und musste schon vor der Premiere kürzen. Die Besucher erwartet auf jeden Fall eine kabarettistische Weltreise, die kein unbequemes Thema auslässt. Aber das macht dann vielleicht auch den besonderen Reiz aus.

    TR: In diesem Jahr feierst du auch dein 10-jähriges Bühnenjubiläum?

    C. B.: Das 10-jährige Solokabarett-Jubiläum, richtig. Vorher gab es ja schon die Jahre als Springmaus-Mitglied, Moderator, Eventproduzent, Werbetexter und klassischer Sänger. Aber diese 10 Jahre Solo sind schon eine echte Zäsur. Ich hatte einfach thematisch genug von Stoibers Stottern, Merkels Lavieren und Schäubles Aussetzern. Ich werde jetzt satirischer Global Player! Und wer das alte Material möchte, kann es ja immer noch buchen.

    TR: Als Rheinländer bist du ja von Natur aus eine Frohnatur. Und auch Lieder gehören zu deinen Programmen. Komponierst du sie selbst?

    C. B.: Ich freue mich, dass „Was kostet die Welt?“ auch ein Stück Musikkabarett geworden ist. Insgesamt 10 neue Stücke werden darin zu finden sein, wobei es beides gibt: Die umgetextete Adaption in verblüffendem Arrangement und die eigens komponierten Stücke, die ich zusammen mit meinen musikalischen Partner Christian Hein entwickelt habe.

    TR: Wer ist denn die Erstbeurteiler(in) deiner Programm-Ideen?

    C. B.: Der Mensch, der die Texte tippt, also meine Frau. Eigentlich erstaunlich, was sie alles durchgehen lässt. Aber wenn ihr etwas wirklich nicht gefällt, dann war es auch meist für die Tonne.

    TR: Was hast du dir für die Zukunft vorgenommen?

    C. B.: Es gibt genug zu tun: Mit dem Programm „Was kostet die Welt?“ das Publikum begeistern; von den Liedern eine eigene CD produzieren; meine eigenen Veranstaltungen wie den Rhein-Sieg-Gipfel oder den Brüskes Laach Ovend zu weiterem Erfolg verhelfen; die speziellen Eventaufgaben lösen und vor allem meiner Frau für die tollen Tipps danken. Denn bei der Recherche für den Indien-Part des neuen Programms bin ich auf hochinteressante und noch unentdeckte Kamasutra-Praktiken gestoßen. Aber das bleibt dann rein privat ...

     

    2007-09-15 | Nr. 56 |





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