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    Reinheimer Satirelöwe zum 10. Mal vergeben

    Beim kleinen Jubiläum im südhessischen Reinheim konnte sich Jens Neutag in der Sparte Solokabarett gegen seine Mitbewerber Benjamin Eisenberg, Martin Maier-Bode und Werner Gerl durchsetzen.

    „Jens Neutag verknüpft auf den ersten Blick scheinbar irrelevante Alltagsbeobachtungen mit gesellschaftlichen Phänomenen und spiegelt so die Absurdität der Verhältnisse im Mikrokosmos seiner Bühnenfigur. Souverän im Einsatz seiner darstellerischen Mittel beeindruckte er die Jury als Solist auf der Höhe seiner Zeit ohne im Zeitgeist zu versinken.“ - so die Laudatio bei der Preisverleihung.

    In der Sparte Ensemblekabarett gewann die Potsdamer Gruppe „Schwarze Grütze“. Hier waren das Kabarett Flaschenpfand, TBC – New Edition und die Globetrottel mit von der Partie. „Stefan Klucke und Jens Pursche gelingt das seltene Kunststück, expressive Musikalität mit satirischen Inhalten zu verknüpfen. Der Jury imponierte die anarchische Sprachverliebtheit des homogenen Duos, das stilsicher mit Klischees und Erwartungshaltungen des Publikums jongliert und diese ad absurdum führt.“, so die Begründung der Jury bei der Preisvergabe.

    Da man in Reinheim keinen schnöden Mammon, sondern Arbeit in Form von Auftritten gewinnt, sind die Preisträger in diesem Jahr auf folgenden Bühnen im Rhein-Main Gebiet zu sehen: Dem HalbNeunTheater, Darmstadt, dem Cafe Extra Büttelborn, dem Kulturamt Reinheim, dem Theater mobile, Zwingenberg, dem Patat Michelstadt und dem AZ – Rödermark. Kabarettisten, die in diesem Jahr am Reinheimer Wettbewerb teilnehmen möchten, können sich bis zum 15. April 2004 beim Reinheimer Kulturamt, Cestasplatz 1, 64354 Reinheim bewerben. Weitere Infos gibt es unter: http://web1.server.reinheim.de/Reinheimer_Satirewoche.959.0.html

     

    ffn Comedy Award 2004

    Glanz und Glamour im ffn-Funkhaus: Beim diesjährigen ffn Comedy Award gab es wieder viel zu sehen, zu hören und zu erleben. Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur, preisgekrönte Comedians und musikalische Top-Acts ließen das ffn Funkhaus Ende Januar, in feierlichem Glanz erstrahlen. Zum dritten Mal hatten radio ffn und die Gilde Brauerei potentielle Spaßmacher zur Bewerbung aufgerufen. Aus Hunderten von Einsendungen suchte die Promi-Jury mit Gaby Köster, Bodo Bach, "Ausbilder Schmidt" und "Helga Schneider" die besten deutschsprachigen Radio-Comedians.

    In der Kategorie "ffn Radiostar" konnte Florian Schroeder (24) die Jury mit seinem Beitrag "Der Pförtner" überzeugen. Der Freiburger Comedy-Profi hat bereits als Kabarettist und Parodist einen festen Platz in der Produktion "HEINZ!" und kann sich jetzt über 5.000 Euro Preisgeld freuen. Den "ffn Newcomer"-Award heimste Frank Fischer (30) aus Rüsselsheim ein. Der Student sammelte seit 1997 erste Erfahrungen als Parodiekünstler und Stimmenimitator und begeisterte 1999 mit seinem ersten Solo-Abendprogramm "...fischt frische Fische". Sein neues Programm "Formvorderschinken" konnte die ffn Comedy Award-Jury überzeugen. Guter Humor ist auch für ihn Gold wert - er bekommt 2.500 Euro! - Angetan von so viel Humor übergab Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff als Ehrengast die Preise an die beiden Comedy Award-Sieger.

     

    Kleinkunstpreis Baden-Württemberg

    Der Kleinkunstpreis Baden-Württemberg geht in diesem Jahr an den Kabarettisten Philipp Weber aus Tübingen und an Matthias Schenk aus Walldürn. Die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise werden zu gleichen Teilen vom Land Baden-Württemberg und der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg finanziert. Je einen Förderpreis in Höhe von 2.000 Euro erhalten der Comedy-Zauberkünstler Axel Dedering aus Metzingen und die Klaviateuse Tina Häussermann aus Stuttgart. Die Preisträger wurden von einer 10-köpfigen Jury ermittelt, der Kritiker, Veranstalter und namhafte Interpreten angehören. Der Preis, der seit 1986 vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport an insgesamt 78 Preisträger aller Kleinkunstgenres vergeben wurde, hat wesentlich dazu beigetragen, die Vielfalt und die Qualität der Kleinkunstszene des Landes zu stärken.

     

    Quatsch-Comedy Club

    Die Gewinner des Wettbewerbs "Ediths Talentschmiede 2004" veranstaltet vom Quatsch Comedy Club Berlin sind Birgit Süss und das Music-Comedy-Duo "Fischbrötchen 1 Euro", Wolfgang Grieger & Nico Walser.

    In einer Mischung aus komischen Songs und Improvisation sowie mit Kommentaren zum Tagesgeschehen und Nonsens überzeugten die zwei Comedians aus Hannover. Das besondere am Programmablauf der vielseitigen Komiker ist, dass die Text- und Songabfolge überwiegend spontan entsteht. Aus dem allseits beliebt bekannten "Fische angeln" Kinderspiel heraus werden zum Beispiel auf der Bühne Plastik-Fische geangelt, an denen dann ein Song oder eine Textnummer klebt. Auf diese Weise entwickelt sich jeder Auftritt einmalig (aktuelle CD unter www.nicowalser.de).

     

    Göttinger Elch

    Der Satire-Preis "Göttinger Elch" ging im Jahr 2004 an den Schweizer Kabarettisten, Autor, Schauspieler und Regisseur Emil Steinberger. Der in den siebziger Jahren als "EMIL" international bekannt gewordene Künstler nahm den Preis am 24. Januar im Rahmen einer Feierstunde im Alten Rathaus Göttingen in Empfang.

     

    Salzburger Stier 2004

    Der "Stier" 2004, dotiert mit 6.000 Euro, geht an Olaf Schubert (Deutschland), Severin Groebner (Österreich) und schön&gut (Schweiz). Der deutsche Preisträger Olaf Schubert kommt aus Dresden. Der grandiose Betroffenheitslyriker, der auf der Bühne unentwegt die Welt retten will und dabei immer wieder selber scheitert. Severin Groebner, Jahrgang 1969, aufgewachsen im Helmut Qualtinger Hof in Wien, versucht, Programme für jene Leute zu machen, die eigentlich nie ins Kabarett gehen wollten. Die anderen lässt er aber auch nicht zu kurz kommen. Der experimentierfreudige Kabarettist, der auch als Sänger, Vortragskünstler und Performer auftritt, ist auf dem Gebiet der frei assoziierten Pointe so treffsicher, wie kaum ein anderer. 1999 trat er erstmals solo auf - mit dem Programm "Groebner Unfug".

    Das Duo schön&gut (Schweiz) steht für poetisches, politisches Kabarett, für geistreiches Wortspiel und satirische Seitenhiebe. Das große Stier-Event steigt im 15. Mai 2004 in Aschaffenburg: Gastgeber sind der Bayerische Rundfunk und der Hessische Rundfunk.

     

    15. Kabarett Kaktus München

    Preisträger des 15. Kabarett Kaktus 2003 ist das Walter Seidl Duo aus Wien mit seinem Programm "Warum Richard III.?". Auf Platz 2 landete Mathias Tretter aus Aschaffenburg mit "Die Brille zur Macht". Prämiert ist der Kaktus mit Auftritten in München und Pasing.

     

    Goldene Resonanz, Saarland

    Der saarländische Kulturpreis "Die Goldene Resonanz 2004" – erstmals im Jahr 2000 vergeben – ging Ende Februar an das Kölner Duo Kabarett A-Z. Die beiden Preisträger Corinne Walter und Frank Zollner wurden für ihr aktuelles Programm "Hirnlos glücklich" ausgezeichnet in welchem sie in 90 Minuten zwanzig Einakter präsenteiren, von zerfetzten Seelen im Nachmittags-Talk über Imposantes im Swingerclub bis zum entspannten Absturz als Kanarienvogel beim mittelalterlichen Frühstück.  

     

    Leipziger Löwenzahn

    Ursus & Nadeschkin gewannen mit ihrem Programm "Hailights" den Preis der Lachmesse 2003. Sie erhalten den "Leipziger Löwenzahn" zur Eröffnung der kommenden Lachmesse, am 7.10.2004.    

     

    Bocholter Pepperoni

    Der 1. Nordrhein-Westfälischen Kleinkunstpreis "Bocholter Pepperoni" geht an den in Düsseldorf wohnenden Kabarettisten Volker Pispers und ist mit 15.000,00 Euro dotiert. Die Jury begründete Ihre Auswahl wie folgt: "Volker Pispers zeigt, was politisches Kabarett sein kann. Bitterböse und quicklebendig attackiert er die Herrschenden. Extrem lustvoll verhackstückt Pispers die Gehversuche der Regierung. Jeder kann frei wählen: Krankenkasse oder Rente, Urlaub oder Zahnersatz, Weihnachtsgeld oder Arbeitsplatz. In atemlosen zwei Stunden führt er sie vor, die Mitglieder unserer Bundesregierung und Opposition bei ihren "krummen Gehversuchen", und sie kommen nicht immer gut dabei weg. "Damit müssen sie rechnen". Volker Pispers spielt am Abend der Preisverleihung, Samstag, den 15. Mai 2004, im Stadttheater Bocholt, Berliner Platz 1, sein  "Best off". Der Erlös der Veranstaltung wird einer wohltätigen Einrichtung in Bocholt zugeführt.

     

    Erstes Böblinger Kleinkunstgericht

    Beim Wettstreit um das Erste Böblinger Kleinkunstgericht setzte sich

    Martin Herrmann durch. "Da ist der Puls, jetzt ist er furt: Wiedergeburt": Von hintergründig morbidem Witz bis zu lockerem Nonsens-Liedgut reicht das Repertoire von Herrmann mit seinem aktuellen Programm "Der Frauenflüsterer". 3000 Euro und Siegfried Ulmers Mechthild-Statue gingen an den Heidelberger Kabarettisten.

    Mit traditionellem Polit-Kabarett und scharfen Kommentaren erreichte der Berliner K.W. Timm den zweiten Platz (2000 Euro). Die dritten Sieger des Kleinkunstgerichts, FaberhaftGuth, durften 1000 Euro mit nach Hause nehmen.

    Eine Wiederauflage des Wettbewerbs ist für 2005 geplant.


    Goldener Thunfisch 2004

    Die Jury der ktv – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen - , Schweiz, hat entschieden: Der Schweizer KleinKunstPreis, der "Goldene Thunfisch 2004" geht an einen Wortkünstler und an seinen virtuosen Begleiter am Flügel. Andreas Thiel und Jean Claude Sassine erhalten den mit 10.000 Franken dotierten Preis und die Skulptur "Goldener Thunfisch" für ihre eigenständige, literarisch-musikalische Stilmischung.

    Das Duo setzt nicht auf schnelle Pointen und laute Lacher. Wer beispielsweise die "Lavendeltreppe", einen Höhepunkt aus dem aktuellen Stück, geniessen will, muß aufmerksam hinhören und bereit sein, sich von den beiden Verführern in der "Estragondel" davontragen zu lassen bis der "Mohn" scheint. Wer sich auf die Wort-Verdrehungen einlässt, wird mit blumigem Kino im Kopf belohnt.

    Bis die ktv den beiden Künstlern ihren Preis überreicht, müssen Andreas Thiel und Jean Claude Sassine noch ein "Veilchen" verweilen: Bundesrat Pascal Couchepin übergibt den beiden den Preis anlässlich des Eröffnungsabends der Schweizer Künstlerbörse am Donnerstag, 22. April 2004, in Thun.

     

    Schneestern von Arosa

    In den schweizer Bergen gab es ebenfalls eine Jury-Entscheidung. Das zwölfte Arosa Humor-Festival (5.12. - 14.12.2003) ging mit der Verleihung des Schneesterns zu Ende.

    Der Schweizer Comedy-Zauberer Michel Gammenthaler wurde mit dem Künstlerpreis Arosa Schneestern für die beste Vorstellung ausgezeichnet.

     

    2004-03-15 | Nr. 42 |





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