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    Rumsfeld, Sokrates, Buchholz und andere große Denker.

    Man kann getrost einige Kabarett-Auftritte, die auf der  www-Internet-Bühne  stattfinden, mit Genuß betrachten und dann erleben. So  unbedingt die www-Bühne von Martin Buchholz (martin-buchholz.de) .“Buchholzens Wochenschauer“,  kostenloses Politkabarett erste Sahne, wöchentlich neu, auf die Sekunde aktuell. So die satirische Kolumne über das prosaische Werk von Donald Rumsfeld zum Un-Wissen  der  Wissenden, die nichts wissen wollen, was sie wissen müssten. Bei Druck dieses Textes wird sich inzwischen eine Menge neuer Stoff angesammelt haben, auf den der www-Buchholzsche Bühnenbesucher gespannt sein dürfte.

    IZirkuszelte_Theater Metronomm CAPITOL Bremerhaven und im LITERATURIUM in Edewecht  konnte Martin Buchholz seinen 25-jährigen Bühnenrückblick vortragen mit den allerbesten Bonmots seiner Karriere. “Mach’s noch einmal,  Wüstling!“ lautete der Programmtitel. Auch im LITERATURIUM der grandiose, nachdenklich machende Auftritt von Werner Steinmassl, der sich in die Rolle des „Leutnants Gustl“ von Arthur Schnitzler begab. Das Stück, vor dem ersten Weltkrieg geschrieben, ist in seiner Brisanz heute aktueller denn je. Ebenso beeindruckend, wie überzeugend war auch im  LITERATURIUM der Auftritt von Markus Kiefer und Dorit Meyer mit einer dramatischen  Vorstellung des französischen Lyrikers und Vagabunden Villon mit seiner  Muse Margot.

     Im Oldenburger UNIKUM war Arnulf Rating zu Gast. Seine Spezialität ist der Blickwinkel, aus dem er seine Figuren betrachtet. Er liefert Unterhaltung, ohne auf Haltung zu verzichten, ein politisches Kabarett  gezielt und direkt.. Verdient hat er den „Deutschen Kleinkunstpreis 2003“ mit dem er in diesem Jahr ausgezeichnet wurde. Den diesjährigen „Till-Eulenspiegel-Preis“, den der Bremer Kulturverein „Freizeit 2000“ vergibt, erhielt der Münchner Scheibenwischer-Kabarettist Dieter Hildebrandt. Damit solle sein Gesamtwerk gewürdigt werden, hieß es. Der Münchner Kabarettist  sei ein „großer satirischer Moralist“. Der undotierte Preis wurde am 23. Februar im Bremer Ratskeller verliehen. Und die Dresdener Kaktusblüte erhielt für ihr aktuelles Programm „Alles im Eimer – Teil II“ den einmalig vergebenen Preis, den „Klein-Scharreler Goldenen Eimer“ für die 175 Veranstaltung der Kleinkunstbühne LITERATURIUM in Edewecht/ Klein Scharrel. Allen drei Preisträgern gratuliert. TROTTOIR herzlichst .

    Im Wilhelmshavener PUMPWERK  zog der 31jährige Jess Jochims mit dem Programm „Friß, vögel oder stirb!“  über die 68er Generation her. Seine Erfahrungen, das heißt, was er alles vom Hörensagen gut kennt, schildert er als Sohn der beiden bayrischen 68er-Eltern.  Er war noch nicht geboren, als die, die er auf das Korn nimmt, andere aufs Korn nahmen.

    Hape Kerkeling ist großartig auf dem Bildschirm zu erleben, die ferne Bühne in der Cloppenburger Stadthalle lässt ihn recht allein  agieren, man amüsiert sich zwar, ist aber kaum  oder nur  selten betroffen.

    Auch gab es wieder zwei Kleinkunst-Festivals in der Region. In Oldenburg fanden die 8. Oldenburger Kabarett-Tage statt. Gemeinsame Veranstalter waren die Studentenbühne UNIKUM und die Kulturetage-Oldenburg. Keine neuen Gesichter, man griff auf Bewährtes zurück, weil es sich garantiert immer bewährt. Jürgen Becker, „Da wissen Sie mehr als ich“, Helmut Schleich,“Das Auge isst mit“, Matthias Brodowy,“Eintritt frei“, Arnulf Rating,“Knapp daneben“, Hans Scheibner,“Currywurst und Ewigkeit“, Uwe Steimle,“Uns fragt ja keiner“, Lisa Pollitt,“Rache“ und Armin Töpel,“Ausgelacht“ , alle  mit meist bekannten Programmen, aber dennoch ständig gespickt mit aktuellen Bonmots und deshalb auch immer wieder spannend und hintergründig amüsant.

    Und zum 7. mal  veranstaltet die Tucholsky-Börse Kleinkunsttage in Leer,  das „7.Leeraner Kleinkunst-Festival“ mit, Nessie Tausendschön, Fransesca de Martin und Martin Herrmannauch hier, alle drei gestandene Profis.

    Liedermacher Ulrich Roski ist tot. Er starb an der Folge seines Krebsleidens am 20. 02. 2003 im Alter von 58 Jahren in Berlin. Roski galt als einer der profiliertesten deutschen Liedermachern. In seinen Liedern beschrieb er mit einer Mischung aus lakonischem Humor und Wortwitz die Tücken des Alltags. Auch die Region Nord-West trauert um einen großen Künstler.

    Herzlichst

    Euer
    Klaus Groh

     

    TERMINE ab April 2003


    Oldenburg                                   UNIKUM ………….

    18.10.03  Frank Lüdecke                 „Bilanz“                              

    24.10.03  Werner Steinmassl            “Kinski-Fieberwut“           

    30.10.03  Uta Rotermund                 “Können Männer denken?“

    06.11.03  Seibel&Wohlenberg            “Für eine Handvoll Hirn“

    13.11.03  Modern Trucking               “Ein Herz u. ein Getriebe“              

    20.11.03  Hans-H. Butzko                “macht Party“                   

    27.11.03  Harald Funke                    “Mein Funke Verstand“

    01.12.03 Reiner Kröhnert                  “Sieben gegen Schroeder“

     05.12.03 Barbara Ruscher                “Eiskalt erwischt!“

     

    OLDENBURG……………………….Kulturetage

    2.-7.06.03 Schultheatertage

    07.06.03  Funkenflug/Party

    13.06.03  Tito&Tarantula,Konzert

    23.06.03  Helen Schneider/Entertainment

    08.10.03  Henning Venske                 

     

    Oldenburg……………………………Literatur-Salon

    09.09.03  Margrit Strassburger            “Maria Stuart“

    16.10.03  Markus Kiefer,                    „Das Wunder vom Jesukind“

     

    Leer…………………………………..Tucholsky-Börse

    05.09.03 Kabarett A-Z,                      „Nächstenhiebe“

    17.10.03 „Die Tupper Party“ Musiktheater

    21.11.03 Sybille Hein                         „Sybille u. d. kleine Wahnsinnige“

     

    Edewecht…………………………………………..A.L.S.

    11.07.03  Folk aus Irland                    


    Visselhoevede………………………….Metronom

    23.-30.08.03                 „Sonnentau“        Visselhöveder Kultursommer     

    02.-21.12.03                 Theaterherbst

     

    AdNr:1093  

    2003-06-15 | Nr. 39 | Weitere Artikel von: Klaus Groh





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