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    Aus der Zauber?

     eine “Aufklärungs-Serie” in SAT1

    in der spektakulär bekannte Zauberkunststücke vorgeführt und anschließend “erklärt” werden. ... hatten wir doch gehofft, daß nach den vielen Protesten von Zauberkünstlern, dem offenen Brief von Wittus Witt an SAT1, der bescheidenen Resonanz auf die Ausstrahlung der 1. Folge von “Aus der Zauber” vom 21.05.1998 uns weitere Sendungen dieser Machart erspart blieben, so ist nun klar, daß wir hier zu naiv gedacht haben. Die nächste Folge wird gegen uns vorbereitet ... Doch von vorne: Mitte November rief mich meine Agentur an, sie hätte einen Fernsehauftritt für mich. Es ginge um eine Jubiläumssendung mit der Moderatorin Milena Peradowitsch. Gesucht wird ein Zauberkünstler mit Kameraausstrahlung, der mit der Moderatorin durch die Sendung führt und kleine Zauberkunststücke vorführt. Es sollte kein hochbekannter Zauberer sein. Tags daraf nahm ich mit dem Münchner Büro Kontakt auf. Hier stellte sich schnell heraus, daß es sich nicht um eine Jubiläumssendung, sondern um Teil 2 der Reihe “Aus der Zauber” handelt. Beabsichtigt ist, neben den moderierten Einspielungen der in Amerika gekauften “Aufklärungs-Serie” (mindestens 3 Sendungen) von Fox-TV, die Authentizität durch einen Live-Künstler mit close-up-Zauberei zu unterstreichen. Ich habe mich klar von diesem Ansinnen distanziert. Die angebliche “Jubiläumssendung” soll ein Mißverständnis gewesen sein. Ich habe unsere Argumente gegen diese Sendung noch einmal vorgetragen und ihr gewünscht, daß sich hoffentlich keiner von uns für rund 1000 DM Gage für so etwas hergibt.

    Wir werden es ja sehen.

    MANIOLI - Manfred Ohlenschläger, Idstein

     

    Künstler auf Kreuzfahrt

    Wenn einer eine Reise tut... - dann kann er viel erzählen. So erging es auch Biggi & Roger Brink, während ihrer Ostseekreuzfahrt im September 1998: “Königliche Ziele in der Ostsee mit MS “Arkona”. Das waren 9 Länder in 13 Tagen.

    Das schönste Erlebnis hatten wir in St. Petersburg/Rußland.

    Als wir dort ankamen mußten wir leider erfahren, daß wir ohne ein Einzelvisum nicht von Bord gehen durften. Doch um so größer war unser Erstaunen als wir merkten, daß der Beruf Artist bei den russischen Zollbehörden sehr hoch im Kurs steht. Nachdem wir dem zuständigen Beamten erklärt hatten, daß wir zur Crew gehören und auf dem Schiff als Artisten arbeiten, bekamen wir einen Stempel in unseren Paß und durften die Stadt auch ohne Visum besuchen.

    Es wäre sehr schade gewesen, hätten wir auf die zahlreichen Paläste und Schlösser von St. Petersburg verzichten müssen. Deshalb, liebe Leserinnen und Leser, sollten sie sich einmal in St. Petersburg aufhalten, versäumen sie nicht den Peterhof und die Eremitage zu besuchen.

    Unserer Vielseitigkeit, wie Illusionen, Zaubern und Bauchreden, war es wohl zu verdanken, daß wir nach unserer Rückkehr bereits ein neues Angebot für eine Kreuzfahrt auf der MS “Vistamar” vorliegen hatten.

    Diesmal die große Weihnachts- und Silvesterkreuzfahrt vom 08. Dez. 98 bis zum 04. Jan. 99. Dank einiger Kollegen ist es uns dann auch gelungen, aus unseren bestehenden Dezemberverträgen herauszukommen. Denn eine Kreuzfahrt dieser Art ist schon etwas Besonderes.

    Wir gingen also am 08. Dezember in Las Palmas an Bord und oh Schreck, kein Platz für unsere 200 kg Requisiten. Doch nach einigem Hin und Her bekamen wir dann von der Reiseleitung einen Raum für unsere Requisiten zugewiesen. Dann nahmen wir Kurs auf die Kapverdischen Inseln. Jetzt sahen wir erst einmal fünf Tage lang nur Wasser, denn der Atlantik mußte überquert werden. Während dieser Seetage waren natürlich unsere abendlichen Shows sehr gefragt. So unterhielten wir und unsere Kollegen die Gäste dann mit unserer Soloshow, Late Night Show sowie beim Kostümfest und bei der Ladywahl. Durch so viel Unterhaltung gingen die Seetage schnell vorbei und wir erreichten Bridgetown/Barbados. Hier waren Baden an einem der wunderschönen Strände oder einfach nur ein Tag Faulenzen unter Palmen angesagt.

    Wie wir feststellten, waren die Gäste von unsereren Shows so begeistert, daß eines Tages ein Gast zu uns kam und uns um ein Gespräch bat. Wie er sagte, könne er auch einen Trick und möchte ihn gerne bei unserer nächsten Show vorführen. Kein Problem.

    Er zeigte uns seinen Trick und wir bauten ihn in unserer Show als Special Guest ein. Durch diese Showeinlage waren die Sympathien der Gäste voll auf unserer Seite. Ab jetzt fast jeden Tag ein anderes Land, Kingston/St. Vincent und Caracas/Venezuela. Hier war für uns besonders beeindruckend eine Wanderung durch den Regenwald Venezuelas mit seinen vielen Pflanzen und Tierarten.

    San Blas Inseln/Panama, ein Karibik-Paradies wie aus dem Bilderbuch. Hier hatten wir auch Gelegenheit Bekanntschaft mit den Kuna-Indiandern zu schließen, die noch ein sehr ursprüngliches Leben führen.

    Am 1. Weihnachtstag war die Passage des weltberühmten Panamakanals angesagt. Doch für uns bedeutete das, morgens Requisiten aufbauen, mittags Probe mit der Band sowie Licht und Ton und abends Soloshow.

    Es ging weiter über Costa Rica und San Salvador bis Guatemala. Silvester erwartete uns eine Überraschung. Da wir seit vielen Jahren Silvester immer arbeiten mußten, hatten unsere Kollegen und auch wir uns schon auf eine große Silvestershow eingestellt. Doch die Reiseleitung meinte es gut mit uns, Silvester war die Crewshow.

    So konnten wir uns bei einer Flasche Sekt von den Darbietungen der Crew und der Reiseleitung unterhalten lassen. Der nächste Tag war wieder einmal ein Seetag und gehörte der Farewellshow, bei welcher sich alle Künstler von den Gästen verabschiedeten. In Acapulco/Mexico ging dann eine schöne Reise zu Ende, aber mit einem Koffer voller Erinnerungen.

    Biggi & Roger Brink

     

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    1999-03-15 | Nr. 22 |





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