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    Volume 8 - die neue CD von Pigor und Eichhorn

    artbild_250_Pigor_833_foto_Pigor und Eichhorn, die Erfinder des Salon Hip Hop haben eine neue CD rausgebracht.

    Anlässlich dessen hat Kassandra Knebel für den Trottoir ein Kurzinterview geführt.

    Trottoir: Welche Neuigkeiten gibt es von dir?

    Wir haben eine neue CD Volumen 8, im Dezember schreibe ich mein 50. Chanson des Monats und wir haben ein nagelneues Online-Songbook. Das sind drei Neuigkeiten! Immerhin, oder? 


    Trottoir: Was zeichnet dein neues Werk aus? Was ist das Besondere daran?

    Am neuartigsten ist wohl unser Online-Songbook, wo man sich Noten unserer Songs herunterladen kann und sich solche Notenheftchen ausdrucken kann, wie es sie früher mal für 50 Pfennig zu kaufen gab. Damit man den passenden Song leichter findet, haben wir Alben für die unterschiedlichen Geschmäcker angelegt. So ist dort unter anderem ein Jazz-Album zu finden, ein Chanson-Album, eines mit bösen Songs und eines heisst: "Bossa Nova für Anfänger".  


    Trottoir: Was ist der Hintergrund? Welche Idee steckt dahinter?

    Wir freuen uns, wenn Kollegen unsere Songs nachsingen. Beim Bundeswettbewerb Chanson waren wir im Finale mit 3 Liedern vertreten. Das ist sehr spannend zu sehen, wenn junge Interpreten unser Repertoire entdecken,  sich damit auseinandersetzen, neu interpretieren und im besten Falle zu ihren eigenen Songs machen. 


    Trottoir: Mit welcher Methode hast du deine Ideen erarbeitet?

    Ich schreibe für den SWR, den WDR und den Deutschlandfunk jeden Monat ein Chanson des Monats zu einem aktuellen Thema. Manchmal fällt mir partout nichts ein. Dann hätte ich auch gern eine Methode wie man zu Ideen kommt. Bisher hatte ich Glück und es ist immer rechtzeitig was rausgekommen. 


    Trottoir: Welche Themen haben dich maßgeblich beschäftigt?

    Von Alltagsthemen, über Absurdes, bis zum Tagespolitischen, ich darf über alles singen. Die aktuellen Ereignissen in den Krisengebieten machen einen jedoch oft nur noch sprachlos. Was für ein furchtbares Jahr, dieses 2014!  


    Trottoir: Was hat dich erfreut? 

    Dass unsere CD Volumen 8 fertig geworden ist. Wir haben ein dreiviertel Jahr daran gearbeitet und dabei mit wirklich großartigen Musikern zusammenarbeiten dürfen. Ich glaube, wir haben unseren Stil, unsere Vorstellung, wie Text und Musik miteinander korrespondieren sollen, noch nie so gut zum klingen gebracht wie in Volumen 8. Die ersten Reaktionen sind positiv bis begeistert. Juhu! 


    Trottoir: Was hat dich geärgert?

    Die Energie-wende-wende-wende-wende, Austeritätspolitik in Südeuropa, Mütterrente, Rente mit 63, Freihandelsabkommen, Maut-Diskussion... usw. usf. Wenn man es auf eine Formel bringen will: Die Klientel-Politik von heute, sind die Altlasten von morgen. 


    Trottoir: Welche Shows hast du dir zuletzt angesehen? Welche empfiehlst du? Und warum?

    In Berlin, Ursus und Nadeschkin im Tipi und das Kommödchen-Ensemble im BKA. Ich kann beide empfehlen. Präzise, virtuos. So unterschiedlich wie sie sind: In beiden Shows sind absolute Könner am Werk und die Resultate sind witzig, geistreich und absolut unterhaltsam. 


    Trottoir: Hast Du Idole? Welche?

    Idole hat man nicht mehr in unserem Alter. Aber ich lasse mich manchmal inspirieren von einem Blick nach Frankreich. Wenn einer meiner Lieblingsinterpreten eine neue CD rausbringt, hab ich wieder Stoff für die nächsten Wochen. z.B. Katerine. Ein musikalischer Anarchist. Kennt hier keiner. 


    Trottoir: Was wünschst du dir?

    Eine gute Idee für das Chanson des Monats Dezember. Ich habe keinen blassen Schimmer, über was ich da singen soll. 


    artbild_350_Pigor_Eichhorn_Trottoir: Was möchtest du den Lesern mitteilen? Was ist dir wichtig zu sagen? Gibt es sonst noch etwas?













    Das Interview führte für Trottoir-online:
    Kassandra Knebel 

    Bild oben Pigor und Eichhorn: Thomas Nitz
    Bild unten Pigor und Eichhorn: Yannick Perrin

     

    Link zu Deinen Terminen: www.pigor.de/termine


    Links zu Youtube-Kanal: http://www.youtube.com/user/Pigor



    2014-11-05 | Nr. 84 | Weitere Artikel von: Kassandra Knebel



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