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  • Themen-Fokus :: Zauberkunst

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    FISM 2003 - Weltkongress der Zauberkünstler

    Zum 22. Male fand diesmal in Den Haag in den Niederlanden der Weltkongress der Zauberkünstler vom 21.-26. Juli 2003 statt. Eine Woche lang wurde be- und verzaubert, gefachsimpelt und diskutiert, sich in Seminaren fortgebildet und in den Wettbewerben um Preise gerungen. Über dreitausend Zauberkünstler aus aller Welt nahmen an dem Ereignis teil, welches diesmal von den Niederländern zauberhaft ausgerichtet wurde. 150 Darbietungen gab es in den Galas zu erleben und 153 Wettbewerbsteilnehmer stritten freundschaftlich um die Preise in den verschiedenen Sparten der Zauberkunst. Das Wettbewerbsreglement wurde verändert und so war es möglich auf diesem Kongress zwei Weltmeistertitel zu vergeben:  einen im Bereich der Bühnenzauberkunst und einen im Bereich der Close up Zauberkunst (Tischzauberkunst). Die Galas waren durchweg mit hochkarätigen Illusionskünstlern aus aller Welt besetzt, so u.a. Aldo Colubini, Italien; The great Tomsoni, USA; Max Maven, Tina Lennart, Eugen Burger, USA; Mahka Tendo, Japan; Irina, Russland; Topas, Deutschland u.v.m. Hier alle namentlich aufzuführen würde einfach den Rahmen sprengen, denn es las sich wie ein „Who is Who in magic“. Wie immer bei den Wettbewerben gab es unterschiedliche Standpunkte zu den Teilnehmern. Auffallend besonders bei den deutschen Teilnehmern war die aufwendige Aufmachung bei den Darbietungen bis zum sich verwandelnden Bühnenbild. Dieser Trend war auch bereits bei den Deutschen Meisterschaften sichtbar. Ganz klar, dass es tendenziell zu mehr Professionalität geht. Aus Asien werden wir in Zukunft sicherlich noch einige gute Leute zu sehen bekommen. Eun-Gyeol Lee (2. Platz Manipulation) aus Korea bewies das. Nachfolgend die Preisträger nach Sparten geordnet.

    Am Samstag Abend um 23 Uhr standen die Preisträger fest: World Champion – Bühnenzauberkunst: Nobert Ferré, Frankreich, World Champion – Close up: Jason Latimer, USA

    Die Preisträger in Rangfolge in den einzelnen Sparten:

    Manipulation: 1. Norbert Ferré, Frankreich / 2. Eun-Gyeol Lee, Republik von Korea /    3. Kenji Minemura, Japan

    Allgemeine Magie: 1. Pat Perry & Archibald, Schweiz / 2. Simon Pierro, Deutschland /       3. Danny Cole, USA / 3. Mirko, Argentinien

    Illusionen: 1. nicht vergeben / 2. Prince of Illusions, Niederlande / 3. Dr. Marax, Deutschland

    Parlour magic (Sprechzauberei): 1. nicht vergeben / 2. Ken Bardowicks, Deutschland / 2. Chris Joker, Deutschland /  3. Robert Jägerhorn, Finnland

    Mental Magie: 1. nicht vergeben / 2. Aaron, Belgien / 3. Chris Joker, Deutschland

    Mikromagie: 1. Jason Latimer, USA / 2. Nicolas Einhorn, UK /

    2. Shawn Farquhar, Kanada / 3. Ferenc Galambas, Ungarn

    Kartenmagie : 1. Magomigue, Spanien / 2. Gregory Wilson, USA / 3. Lòaki, Argentinien

    3. Etienne, UK

    Erfindungen : Jason Latimer, USA ; Jan Ditgen, Deutschland ; Arsène Lupin, Polen

     

    Preis für die beste Comedy Präsentation: The great Nardini, Schottland

    Preis für die originellste Darbietung: Pat Perry & Archibald, Schweiz

    Damit endete der 22. Weltkongress der Zauberkünstler. Man könnte sicherlich vieles noch dazu schreiben, wichtig erschien mir jedoch, dass vor allem der künstlerische Gedankenaustausch über nationale, kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg stattgefunden hat und die Zauberkunst an sich nichts von ihrer Faszination verloren hat. In drei Jahren dürfen sich Zauberkünstler in aller Welt wieder freuen, wenn es heißt Vorhang auf zum 23. Weltkongress der Zauberkunst, dann in Stockholm, Schweden.

     

    „Sim Sala Bim – 100 Jahre Kalanag

    Am 25. August eröffnete Zauberkünstler Calvero zusammen mit Direktor Matthias Peiniger vom GOP Varieté Essen eine Exponatensammlung  zum 100jährigen Geburtstag des berühmtesten Nachkriegszauberkünstler Deutschlands Kalanag. Aus seinem Fundus hatte Calvero alte Plakate und Photos von Kalanag aus den 50er und 60er Jahren herausgesucht und sie für zwei Monate der Öffentlichkeit im GOP Varieté Essen zugänglich gemacht. Zauberhaft eröffnet wurde die Sammlung durch Calvero u.a. mit einem Kunststück, welches Kalanag berühmt machte, Wasser aus Indien. Kalanag selbst ist in den 50er Jahren im alten GOP Varieté in Hannover aufgetreten. Der Betrachter wird zurückversetzt in eine Zeit der großen Zauberrevuen. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung geplant und soll auch ins Apollo Varieté nach Düsseldorf kommen, in dem seinerzeit Kalanag ebenfalls seine Show gezeigt hat.

     

    Der Pianist

    Als einer der  jüngsten Filmschauspieler gewann Adrien Brody (30) den Oscar als bester männlicher Darsteller für seine Hauptrolle im Film „der Pianist“. Was die wenigsten wissen, Brody ist damit auch der erste Zauberkünstler der einen Filmoscar gewonnen hat. Als Junge begann er auf Anraten seiner Mutter, der in Ungarn geborenen Fotojournalistin Sylvia Plachy mit der Zauberkunst.

    Redaktion: Hartmut Höltgen-Calvero

    2003-09-15 | Nr. 40 | Weitere Artikel von: Hartmut Höltgen-Calvero





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